Chorkonzert: Mischung aus lateinischen und deutschen Stücken

Von: Bruno Elberfeld
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Hoch verdienten Beifall erhielten die Mitglieder des Kammerchores nach ihrem Konzert zu Allerheiligen in der Niederauer Pfarrkirche St. Cyriakus. Foto: Bruno Elberfeld

Niederau. Der Schlussapplaus in der Gemeindekirche St. Cyriakus in Niederau war der Spiegel für die Freude, die der Kammerchor der Kirche unter der Leitung von Sabine Gergk-Drees den Männern und Frauen am Allerheiligentag bereitet hatten.

Viele Besucher lösten sich von den harten Kirchenbänken und spendeten stehend begeistert Beifall. Der Chor berührte mit dem ausgesuchten Programm offensichtlich das Herz der Gäste. Die Dirigentin hatte in ihrer Anmoderation ein ausgewogenes Liedrepertoire aus deutschen und lateinischen Kompositionen versprochen.

Altehrwürdige Lieder

Es waren meist altehrwürdige Lieder aus den vergangenen Jahrhunderten. „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, „Wohl mir, dass ich Jesum habe“, bekannte Werke von Johann Sebastian Bach. Aus derselben Epoche stammt Händels „Dir will ich singen“. Die Lieder von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Herr sei uns gnädig“, „Verleih‘ uns Frieden“, „Jauchzet dem Herrn alle Welt“, „Dann werden die Gerechten leuchten“ und „Richte mich Gott“ vermittelten Vertrauen und Geborgenheit.

Mit meditativer Wirkung sangen die Männer und Frauen das „Ave maris stella“ von Grieg, das „Ave Maria“ von Rheinberger sowie „Das ist meine Freude“ von Golombek. Lateinisch wurde es mit dem Lied „Alta Trinita beata“ aus Italien, „Beati quorum via“ von Stanford und „Ubi caritas“ von Duruflé. Duruflés „Notre Père“ tanzte mit seinem französischen Akzent etwas aus der Reihe.

Die Konzertbesucher freuten sich, wie am Ende der Veranstaltung wiederholt zu hören war, über das Altbekannte in Sprache und Melodie, das eine beruhigende Wirkung zeitigte.

Die Solisten des Abends, Tenor Walter Drees und Sopranistin Ulrike Bergs, überzeugten mit ihren klaren, ungekünstelten Stimmen ihr Publikum, reihten sich ein in den Gesamtklang des Chores.

Neben dem schon erwähnten „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ präsentierte Ulrike Bergs „Pie Jesu“ von Fauré. Tenor Walter Drees sang „Gott ist mein Hirte“ von Dvorak und „Dann werden die Gerechten leuchten“ von Mendelssohn-Bartholdy. Beindruckend das Duett der beiden Solisten mit Mozarts „Sub tuum präsidium“. Das „Segenslied“ von Heizmann und das gemeinsame Lied von Chor und Gemeinde „Möge die Straße uns zusammenführen“ beschlossen das Konzert. Die Begleitung am Klavier oblag Reinhard Berg.

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