Düren/Langerwehe - Chor bringt die Senioren zum Tanzen

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Chor bringt die Senioren zum Tanzen

Von: ch
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Nicht nur für die Bewohner der Cellitinnen-Seniorenhäuser eine willkommene Abwechslung: das Konzert des Langerweher Chores „Joy Of Gospel“ in der voll besetzten Dürener Marienkirche. Foto: Christoph Hahn

Düren/Langerwehe. „Wir wussten um den guten Ruf des Chores, aber mit so einem Besucherandrang hatten wir nicht gerechnet.“ Die Verantwortlichen der Cellitinnen-Seniorenhäuser waren überwältigt angesichts der rund 450 Zuhörer, die den Chor „Joy of Gospel“ hören und sehen wollten und die Marienkirche bis einschließlich des letzten Platzes füllten.

Das Gospelkonzert, zu dem der Langerweher Chor eingeladen worden war, war Abschluss und Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Seniorenhauses St. Gertrud.

Die Veranstalter wollten ihren Bewohnern die Möglichkeiten bieten, auch außerhalb ihrer Häuser an kulturellen Veranstaltungen mit vielen anderen Besuchern teilzuhaben.

Die Spannung war groß – und „Joy of Gospel“ enttäuschte die Erwartungen nicht. Singend zog der Chor ein und präsentierte ein Feuerwerk von zeitgenössischem American Gospel, wie er in vielen Kirchen der Vereinigten Staaten zelebriert wird. Der charismatischen Darnita Rogers aus den USA, die mit ihrem Mann Kirk den Chor leitet, gelang es, das Publikum zum Tanzen und Klatschen zu animieren. Viele der älteren Besucher ließen sich mitreißen und machten freudig mit.

Die Begeisterung war ansteckend, als „Joy of Gospel“ mit „Holy is the Lord“ die Zuhörer sich bei den Händen fassen ließ. Andächtig und ergriffen lauschte das Publikum den besinnlichen und gefühlvollen Songs wie „Awesome“ und „Lord hold me now“. Und so vergingen 75 Minuten wie im Flug, ehe als Zugabe das bekannte „Oh happy day“ mit Frenny Simons als stimmgewaltigem Solisten noch mal das Publikum zum Feiern brachte.

Helmut Klein, der Leiter der Seniorenhäuser, bedankte sich bei „Joy of Gospel“ für den fantastischen Auftritt. Gleichzeitig beurteilte er das Experiment, seinen Bewohnern einmal ein solches Event anzubieten, als „durchaus gelungen“.

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