Düren - CDU will Tagestouristen aus der Eifel in die Stadt locken

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CDU will Tagestouristen aus der Eifel in die Stadt locken

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Soll als Kulturmagnet verstärkt Tagestouristen anlocken: das Leopold-Hoesch-Museum. Foto: ja

Düren. Tourismus findet in Düren bislang so gut wie nicht statt. Das will die CDU ändern und denkt dabei insbesondere an Tagestouristen, die zum Beispiel den Weg aus der bei Urlaubern zurzeit boomenden Eifel nach Düren finden sollen.

Die Vielzahl der Feste und Märkte – an der Spitze die Annakirmes –, Auftritte namhafter Künstler in der Arena Kreis Düren, die schon heute teilweise Besucher von weither anlocken, das Leopold-Hoesch-Museum als kultureller Magnet, aber auch der besondere Charakter und Charme der Stadt mit ihrer Nachkriegsarchitektur bieten ein großes Potenzial. Davon sind CDU-Fraktionschef Stefan Weschke und der Stadtverbandsvorsitzende Thomas Floßdorf überzeugt; vorausgesetzt, die vorhandenen Kräfte in der Stadt werden gebündelt.

Die CDU fordert deshalb ein Konzept, das Wirtschaftsförderung und Citymarketing mit der Tourismusförderung verbindet, nach Außen sichtbar verkörpert in Person eines Tourismusmanagers. Thomas Floßdorf denkt an einen „mehrsprachigen Profi“, der notwendige Broschüren auch in englischer, französischer und niederländischer Sprache verfassen kann, als Ansprechpartner in einem möglichst zentral am Marktplatz gelegenen Büro aber auch ausländische Gäste kompetent beraten kann.

„Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, betont Stefan Weschke und verweist auf Studien, die belegen, dass sich jeder Tagestourist seine Ausflüge durchschnittlich knapp 30 Euro kosten lässt. Von diesem Kuchen müsse die Stadt ein Stück abkommen, fordert die CDU.

Um Eifelurlaubern den Weg nach Düren schmackhaft zu machen, denkt Weschke auch an eine enge Verzahnung von Angeboten der Kulturschaffenden und der Gastronomie mit denen des ÖPNV. „Ich könnte mir Kombitickets vorstellen, die Bus- und Bahnfahrten mit einem Essen oder einem Besuch im Leopold-Hoesch-Museum verbinden.“

Die CDU will, dass die Erstellung eines Tourismuskonzepts unmittelbar nach den Sommerferien beraten wird, wenn sich die politischen Gremien ohnehin mit der Neuausrichtung der Cityma beschäftigen werden. Aus Sicht der CDU liegt die Zukunft weiterhin in einer eigenständigen Organisationsstruktur, außerhalb der Verwaltung. Dass dabei eine personelle Aufstockung notwendig ist, steht für die CDU außer Frage.

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