CDU will externe Hilfe für die Nideggener Verwaltung

Von: sis
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Nideggen. Als Vorwurf an die Bürgermeisterin wollen die Nideggener Christdemokraten ihr Vorhaben nicht verstanden wissen, aber: „Margit Göckemeyer ist keine Verwaltungsfachfrau.

Und deshalb wollen wir unserer Verwaltungschefin eine Person zur Seite stellen, die ein Beigeordneter ist oder zumindest ein exzellenter Verwaltungsfachmann und Jurist”, sagte Markus Fischer, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der CDU in der Herzogstadt.

Gut ein Jahr, nachdem die parteilose Göckemeyer mit Unterstützung von SPD, Grünen, Unabhängigen und auch Teilen der CDU die Nachfolge von Bürgermeister Willi Hönscheid angetreten hat, meint die Union, die Zeit sei nun gekommen, entsprechende Schritte einzuleiten. „Ob Beigeordneter oder nicht, ob eine Frau oder ein Mann, ist egal, wir brauchen aber jemanden von außerhalb, der durch seine Rechtssicherheit verhindert, dass sich immer wieder Angriffsflächen bieten.” Die Arbeit dieser Person würde sich auch rechnen.

Dass immer wieder die Kommunalaufsicht von Seiten Nideggener Politiker angerufen wird, führt Fischer auch auf das Fehlen eines versierten Stellvertreters zurück, der die Bürgermeisterin bei der Führung und der Repräsentation der Verwaltung unterstützt.

Verwaltungsumstrukturierung ist dringend

Ein Problem der Verwaltung ist nach Fischer ferner, dass Amtsleiterstellen auch wegen interner juristischer Auseinandersetzungen nicht neu besetzt worden sind. Auch deshalb sei die dringend notwendige Umstrukturierung der Verwaltung noch nicht ganz durchgeführt.

Die CDU will jetzt auf die anderen Fraktionen zugehen und mit ihnen über das weitere Vorgehen beraten.

Dass die Nideggener Verwaltung Unterstützung braucht, ist für Norbert Klöcker, den Fraktionsvorsitzenden der Unabhängigen, verständlich, „bei dem, was sie alles zeitgleich machen muss: von der Aufarbeitung der Vergangenheit über die normale Verwaltungstätigkeit bis zur Umstrukturierung Richtung einer schmaleren, aber effizienteren Verwaltung, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.” Klöcker rät, das erste Quartal 2011 abzuwarten: „Dann wissen wir, ob Margit Göckemeyer die gewaltigen Aufgaben mit qualifiziertem internen Personal bewältigten kann oder ob doch Hilfe von außerhalb nötig ist.”
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