Düren - CDU: Thomas Floßdorf fordert Rolf Seel heraus

CDU: Thomas Floßdorf fordert Rolf Seel heraus

Von: Stephan Johnen
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Thomas Floßdorf aus Düren fordert Seel heraus. Foto: Johnen

Düren. Vier Mal hat Rolf Seel seinen Wahlkreis direkt geholt, 17 Jahre lang vertrat der CDU-Politiker aus der Gemeinde Kreuzau die Bürger im Landtag. Wenn 1800 CDU-Mitglieder am Mittwoch, 28. März, im Rittersaal von Schloss Burgau dazu aufgerufen sind, einen Kandidaten für den Landtagswahlkreis Düren II/Euskirchen II zu küren, wird der Name des 59-Jährigen erstmals nicht als einziger auf dem Wahlzettel stehen: Thomas Floßdorf aus Düren fordert Seel heraus.

Der Dürener-Stadtparteivorstand unter Vorsitz des stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Albert Eßer und die Ortsvorsitzendenkonferenz haben den Jugendhilfe- und Bildungspolitiker einstimmig als Kandidaten für die Landtagswahl vorgeschlagen. „Die Zustimmung der Stadtpartei gibt mir Rückenwind”, tritt der 35 Jahre alte Oberstudienrat mit „viel Zuversicht” bei der Kandidatenkür gegen den bisherigen Landtagsabgeordneten Rolf Seel an.

Er stehe für Bildung, Schulpolitik und Jugendhilfe - Themen, die maßgeblich im Landtag entschieden werden, sagte Floßdorf der DZ. Als Kandidat wolle er „Abgeordneter der ganzen Region sein”. Das sei keine Frage des Wohnortes, sondern des Einsatzes. Er setze auf eine „enge Zusammenarbeit aller Rathäuser im Wahlkreis und der Landespolitik”. Floßdorf ist auch Kandidat des Stadtparteivorstandes für das Amt des CDU-Vorsitzenden in Düren. Thomas Rachel (MdB) wolle nach seiner Wahl zum Kreisparteivorsitzenden den Vorsitz der Stadtpartei bei der nächsten Mitgliederversammlung niederlegen.

„Nach 17 Jahren im Landtag kenne ich meinen Wahlkreis und ich kenne die Anliegen der Bürger. Ich blicke sehr zuversichtlich auf den Mittwoch”, sagte Rolf Seel der DZ. Er stehe für Haushaltskonsolidierung und wolle seine Erfahrung auch weiter einbringen. Wenn die Bundesregierung fordere, bis 67 zu arbeiten, könne er nicht mit 59 in den Ruhestand gehen. Die Entscheidung am Mittwoch sei aber keine Wahl zwischen „Alt” und „Jung”. „Möge der Bessere gewinnen”, sagt Seel.
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