CDU reagiert gereizt auf Vorwürfe

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Düren. „Die Dürener Hauptschulen leisten seit Jahren hervorragende Arbeit, vor allem auch mit Blick auf Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ihnen das Totenglöckchen umzuhängen, wie es jetzt die SPD versucht, geht an der Schulwirklichkeit in unserer Stadt vorbei.

Vielleicht täte es Frau Nietan als neue schulpolitische Sprecherin der SPD gut, sich einmal intensiv mit den Dürener Hauptschulen zu beschäftigen, dann würde sie solch unqualifizierte Äußerungen unterlassen. Empfohlen seien Besuche, Gespräche oder vielleicht auch ein Blick auf die gelungenen Internetseiten, wie beispielsweise bei der Hauptschule Birkesdorf.”

Mit deutlichen Worten kritisiert CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Albert Eßer die jüngsten Äußerungen der hiesigen SPD-Fraktion zur Schullandschaft in der Kreisstadt. Wie lebendig die Dürener Hauptschulen seien, zeige auch, dass es bei uns keine Bestandsdiskussionen wegen stark zurückgehender Schülerzahlen an den Hauptschulen gebe.

„Dass dies so ist, liegt vor allem am großen Engagement der dortigen Erzieher, die sich nicht nur um die schulische, sondern auch um die spätere berufliche Zukunft ihrer Schüler kümmern. Projekte wie âStart klarÔ oder âKomm auf Tour - meine Stärken, meine Zukunft gehören ebenso zum Schulalltag wie unterschiedliche Kooperationen mit Betrieben und außerschulischen Partnern. Selbstverständlich sind Betriebspraktika und Berufswahlprojektwochen, um den Schülern frühzeitig Kontakte zur Arbeitswelt zu vermitteln”, ergänzt der Vorsitzende des Schulausschusses, Hermann Josef Geuenich (CDU).

Die beiden Christdemokraten fordern die SPD auf, auf „ideologische Schulschlachten” zu verzichten. „Die Zukunft der Schülerinnen und Schüler ist zu wichtig, als dass sie jetzt wieder durch solche Schlachten aufs Spiel gesetzt wird. Für die berufliche Zukunft sind Lernorte, in denen sich die Schüler wohl fühlen, individuelle Förderung und gute Lehrer wichtiger als neue Schulmodelle”, so Eßer und Geuenich.

Die Christdemokraten werden daher auch zukünftig die Dürener Hauptschulen als gleichwertige weiterführende Schulen unterstützen und darüber hinaus in sie investieren.
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