CDU lehnt Schulentwicklungsplan nur für Düren ab

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Düren. Die rot-grüne Forderung, einen Schulentwicklungsplan speziell für Düren erstellen zu lassen, stößt beim CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Floßdorf auf Unverständnis. „Wir haben uns im Jahr 2010 überparteilich auf einen kreisweiten Schulentwicklungsplan verständigt. In diesem stehen auch Handlungsfelder für Düren.

Einen weiteren, nur für Düren konzipierten Schulentwicklungsplan lehnen wir ab“, erklärt Floßdorf.

Negativbeispiel im Nordkreis

Der Christdemokrat verweist auf das – aus seiner Sicht – Negativbeispiel Aldenhoven und Linnich. Die beiden Kommunen sind aus dem kreisweiten Schulentwicklungsplan ausgeschert, haben ein eigenes Konzept erarbeiten lassen, und wollten schließlich eine eigene Gesamtschule gründen, während der kreisweite Schulentwicklungsplan eine Sekundarschule empfohlen hatte. „Das Vorhaben scheiterte grandios“, konstatiert Floßdorf

„Der in der Stadt Düren eingerichtete Arbeitskreis arbeitet gut und zielorientiert“, betont der CDU-Politiker. Die Schulen, das Schulverwaltungsamt und die Politik seien eingebunden. Floßdorf: „Bisher war alles aus dem Arbeitsreis empfohlene unumstritten. Der Antrag ist ein Misstrauensvotum gegen die dort geleistete Arbeit.“

Die Dürener Schulen würden von vielen Jugendlichen aus dem Umland besucht, die ein Schulentwicklungsplan speziell für Düren nicht erfassen könnte. „Außerdem, und das wissen SPD und Grüne auch, ist längst bekannt, wie viele Kinder in Düren im Kindergarten und Grundschule sind. Daher wissen wir auch, dass unsere Kinderzahlen stabil sind“, betont Floßdorf. Niemand in der CDU verweigere sich Gesprächen über die Schulentwicklung.

„Ein Gutachten für viel Geld ist vielleicht öffentlichkeitswirksam, aber unnötig. Wenn SPD und Grüne eine Nord- und Südsekundarschule vor Augen haben, dann müssen sie auch sagen, welche Real- und Hauptschulen geschlossen werden soll, lautet Floßdorfs Fazit.

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