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CDU kündigt Steuersenkung und Bestandsschutz für Schulen an

Von: Jörg Abels
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Führt die Liste der Dürener CDU an: Der Stadtverbandsvorsitzende Thomas Floßdorf. Foto: Abels

Düren. Die Dürener CDU geht geschlossen und siegessicher in die Kommunalwahl 2014. Diese Botschaft geht vom Nominierungsparteitag für die Stadtratswahl am 25. Mai aus. „Wir sind stärkste politische Kraft und werden es bleiben“, rief Bürgermeister Paul Larue den 125 Mitgliedern im Winkelsaal von Schloss Burgau zu.

In großer Einmütigkeit und ohne Kampfkandidaturen stellte die CDU ihre 25 Direktkandidaten (siehe Infokasten) und die Reserveliste auf, die vom Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Floßdorf und vom Fraktionsvorsitzenden Stefan Weschke angeführt wird. Einzig Querdenker Rolf Delhougne, der in der Vergangenheit mehr als einmal gegen die eigene Fraktion gestimmt hatte, bekam einen kleinen Denkzettel. Er rutschte von Listenplatz zehn bei der Wahl 2009 auf Platz 19, hat seinen Wahlbezirk in der Dürener Innenstadt freilich zuletzt immer direkt gewonnen.

Die CDU blickt auf „15 gute Jahre für Düren“ zurück, unterstrichen Floßdorf, Weschke und Bürgermeister Paul Larue. „Wir haben Kompetenz und Vertrauen ausgestrahlt“, betonte der Fraktionsvorsitzende angesichts der erfolgreichen finanziellen Konsolidierung mit der Verabschiedung des Doppelhaushalts im Dezember und der darin verankerten Einführung des Sicherheits- und Ordnungsdienstes im Frühjahr, den Thomas Floßdorf hervorhob.

„Aber wir dürfen uns nicht auf den Erfolgen ausruhen“, betonte Weschke. Geordnete Finanzen stehen auch weiterhin ganz oben auf der Agenda. Wenn sich Spielräume ergeben – und davon geht die CDU aus –, soll der Bürger in Zukunft entlastet werden. Weschke versprach, die Grundsteuer B, die Hausbesitzer und Mieter gleichermaßen zahlen müssen, in der kommenden Wahlperiode zu senken und die Gebühren und Abgaben im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden weiterhin niedrig zu halten.

Auch wenn das Wahlprogramm erst auf einem weiteren Parteitag im Februar verabschiedet werden soll, nannten Weschke und Floßdorf weitere Eckpunkte christdemokratischer Politik in den kommenden Jahren: den weiteren Ausbau der Angebote in den Offenen Ganztagsschule und in der U3-Betreuung, bedarfsgerechten Wohnungsbau, die Stärkung der Einkaufsstadt Düren im Rahmen des Masterplans-Prozesses, aber auch den Ausbau von Gewerbegebieten, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

„Interkommunale Zusammenarbeit“ steht dabei für die CDU an oberster Stelle. Thomas Floßdorf verwies auf das mit der Gemeinde Niederzier schon vor Jahren angegangene Gewerbegebiet Talbenden/Rurbenden, den Ausbau der Kooperation mit der Gemeinde Kreuzau an der B 56 Richtung Stockheim, aber auch auf das Areal rund um die künftige Autobahnanschlussstelle Langerwehe, das zwar größtenteils auf dem Gebiet der Töpfergemeinde liegt, mit der A 4 und B 264 aber verkehrstechnisch optimale Voraussetzungen böte. Mit Blick auf den Schulstandort Düren gab Floßdorf erneut eine Bestandsgarantie ab. „Wir werden keine Schule schließen, solange sie von den Eltern nachgefragt wird“, kündigte der Stadtverbandsvorsitzende an. 

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