CDU im Kreis Düren setzt bei Bundestagswahl weiter auf Rachel

Von: sj
Letzte Aktualisierung:
13026686.jpg
Thomas Rachel hat das Vertrauen der Christdemokraten.

Kreis Düren. Der Wahlkampf ist eröffnet. „Wir können alles schaffen – wenn wir es gemeinsam machen“, gab Thomas Rachel nach seiner erneuten Nominierung als Bundestagskandidat der CDU im Kreis Düren den Kurs vor.

Seit 1994 gehört der 54-Jährige dem Bundestag an. Sein Ziel: „Den Wahlkreis wieder direkt für die CDU gewinnen.“ Dies müsse den christdemokratischen Kandidaten auch bei der kommenden Landtagswahl gelingen.

Der Bundespolitiker Rachel, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium ist, fand keine guten Worte für die Politik der rot-grünen Landesregierung. 80 Delegierte stimmten am Donnerstagabend in Inden-Altdorf für die erneute Nominierung des Düreners, fünf dagegen, es gab keine Enthaltung.

„Die Herausforderungen für den Kreis Düren sind sehr groß“, ging Rachel das Thema Strukturwandel an. „Wir wollen keinen Strukturbruch“, unterstrich er die Bedeutung, eine funktionierende Infrastruktur aufzubauen und tragfähige Konzepte zu entwickeln.

Als Beispiele nannte er die Förderung der Breitband-Initiative im Kreis Düren mit 14 Millionen Euro aus Töpfen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Automobilteststrecke in Aldenhoven. „Ich möchte mich gerne auch in Zukunft für die Menschen im Kreis Düren einsetzen“, warb Rachel um das Vertrauen der 85 Delegierten.

Keine Neuverschuldung seit zwei Jahren, Wirtschaftswachstum, sehr gute Arbeitsmarktzahlen und deutliche Rentensteigerungen: Die Bilanz der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel könne sich sehen lassen. „Dennoch machen sich viele Menschen Sorgen um die Zukunft“, hat der Christdemokrat beobachtet. „Angst ist jedoch der Nährboden für Demagogen“, warnte Rachel vor Populismus und Extremismus jeder Art.

„Wir müssen eine offene Gesellschaft bleiben. Die CDU steht nicht für Veränderungen, die einen gesellschaftlichen Rückschritt bedeuten“, unterstrich er. Genauso wenig verhandelbar sei aber, „dass wir uns von Extremisten nicht erpressen lassen dürfen“. Rachel: „Deutschland ist kein Gottesstaat.“ Wer die Gesetze breche, müsse „hart bestraft“ werden; der Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sei nicht verhandelbar.

Rachel dankte allen Menschen, die sich auch ehrenamtlich für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge einsetzen. „Daran werden wir lange arbeiten müssen“, bilanzierte er. Aufgabe des kommenden Bundestags müsse es noch mehr sein, die Ursachen der Flucht zu bekämpfen und Hilfe in den Nachbarregionen der Krisenländer zu leisten.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert