Düren - CDU fordert Bürgerbeteiligung beim Holzbendenpark

CDU fordert Bürgerbeteiligung beim Holzbendenpark

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Ausgehend vom bereits „sehr s
Ausgehend vom bereits „sehr schönen Spielplatz” im Holzbendenpark schwebt Karl-Albert Eßer, Iris Papst, Thomas Floßdorf und Rolf-Peter Hohn von der Dürener CDU (v.l.) eine generationenübergreifende Entwicklung des Areals zu einem Familienpark vor. Foto: Abels

Düren. Er liegt im Herzen der Stadt, aber ein wenig versteckt, verborgen hinter den Häuserfronten zwischen Stürtzstraße, Rütger-von-Scheven-Straße und Nideggener Straße: der Holzbendenpark.

Ein Areal von gut 70.000 Quadratmetern, das die CDU aus seinem Dornröschenschlaf befreien will. Den Christdemokraten schwebt die schrittweise Umgestaltung der Fläche in einen generationenen-übergreifenden Familienpark vor. Aber nicht von Rat und Verwaltung initiiert und geplant, sondern als Projekt mit Bürgerbeteiligung, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Albert Eßer.

Die CDU-Spitze hat ein ähnliches Projekt an den Kölner Rheinterassen unter die Lupe genommen und war begeistert. Vieles, was dort realisiert wurde, sei auch im Holzbendenpark denkbar: von einer Boule- oder Schachanlage über ein Trampolin bis hin zu Fitnessgeräten für Senioren, wie sie bereits im Nordpark regen Anklang finden.

„Aber wir wollen nicht einfach nur ein paar Geräte aufstellen, sondern die Wünsche der Bürger aufgreifen”, erklärt der Stadtverbandsvorsitzende Thomas Floßdorf. Ziel sei ein lebendiger Park. Karl-Albert Eßer bringt beispielsweise auch eine Bedarfsgastronomie für die Sommermonate ins Spiel, verbunden mit der Möglichkeit, dort Spielgeräte auszuleihen.

Für die CDU ist das Projekt ein weiterer Mosaikstein in puncto Familienfreundlichkeit. „Viele Familien wohnen in der Innenstadt, verfügen aber nicht über einen eigenen Garten”, erklärt Eßer. Der generationenübergreifende Park könnte vor allem für diese Familien eine echte Alternative werden. „Die Menschen müssen sich im Stadteil wohlfühlen”, sieht Floßdorf in dem Projekt aber auch eine Chance, dem drohenden Einwohnerrückgang zu begegnen. Und ganz nebenbei würde auch das nicht immer gute Image des Holzbendenparks aufgewertet werden.

Sollte die Idee bei den Bürgern auf offene Ohren stoßen, ist die CDU überzeugt, dass auch die notwendiger finanziellen Mittel im Haushalt bereitgestellt werden können. „Vielleicht können wir ja aber auch Sponsoren gewinnen”, erklärt Eßer.
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