Düren - CDU: Ehrgeizige Ziele auch im Wahljahr

CDU: Ehrgeizige Ziele auch im Wahljahr

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
cdupläne5_xx
Die CDU will 2009 die Weichen für die Bebauung des Hoeschplatzes stellen. Parkplätze sollen dabei nicht verloren gehen. Foto: Abels

Düren. Angetreten mit dem Ziel, das Düren der Zukunft noch lebenswerter zu gestalten, will die CDU-Mehrheitsfraktion auch im Wahljahr 2009 nicht ruhen.

„Es gilt, bereits getroffene Entscheidungen umzusetzen und neue Ziele anzustreben”, stellte Fraktionschef Karl-Albert Eßer am Donnerstag einen 33 Punkte umfassenden Perspektivplan vor, der den Schwerpunkt auf die Stadtentwicklung setzt, in der City wie in den Stadtteilen.

„Für uns gehört beides untrennbar zusammen.” Während die Museumserweiterung im Herbst abgeschlossen, das Fahrradparkhaus am Bahnhof im Frühjahr endlich gebaut wird und auch die Erneuerung der Bismarckbrücke längst beschlossene Sache ist, stehen mit der Entwicklung des Hoeschplatzes und des Postgeländes zwei Großprojekte noch vor der Tür.

„Wir haben die Verwaltung beauftragt, verschiedene Modelle für den Hoeschplatz zu erarbeiten”, betonte Eßer und versicherte erneut, dass kein Parkplatz verloren gehen wird, Stichwort: Tiefgarage. Ziel sei wie auch andernorts in der Innenstadt zusätzliche Wohnbebauung. Wie auch beim Postgelände sprach er sich für eine behutsame Entwicklung dieses Filetstücks aus.

Mit Blick auf den vorhandenen Bebauungsplan wiederholte er die Forderung der CDU, dass auf dem Postgelände ein Gegenpol zum Stadtcenter entstehen müsse, mit ebenso qualitativ hochwertigen Geschäften. Ein erstes Abstimmungsgepsräch zwischen Bürgermeister und Investor habe bereits stattgefunden.

Der Fraktionsvorsitzende sprach sich für die Planung und Umsetzung weiterer Baugebiete und die Schließung vorhandener Baulücken aus, die in einem Kataster erfasst werden sollen. Die CDU unterstützt die Idee eines Stadtmuseums und hält an der Gründung einer Merkener Entwicklungsgesellschaft fest, die die Weichen für die Zukunft des Ortes nach Ende des Tagebaus Inden stellen soll. Eßer: „Ein Dorfentwicklungsplan wurde bereits in Auftrag gegeben.” Ob seine Partei gegen den Restseebeschluss klagen wird, ließ er indes weiter offen.

Die Sanierung der Hirschgasse steht ebenso auf der CDU-Agenda wie der Versuch, die Cityma weiter zu stärken und in ihr endlich alle Akteure zu bündeln, die an der Innenstadtentwicklung beteiligt sind. „Es ärgert mich, dass beispielsweise das Stadtcenter noch nicht vertreten ist”, betonte Eßer.

Angesichts der Wirtschaftskrise soll die Bestandspflege bestehender Unternehmen intensiviert werden. Aber auch neue Gewerbegebiete sollen erschlossen werden, insbesondere an der A4. „Wir müssen Flächen haben, wenn Investoren vor der Tür stehen.” 2009 müsse auch überlegt werden, was aus dem Munitionsdepot Gürzenich wird, wenn die Bundeswehr 2010 ihre Zelte abbricht.

Inwieweit die Stadt auf das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung aufspringen kann, müsse jetzt von der Verwaltung geprüft werden, betonte Eßer, der ausdrücklich begrüßte, dass die zusätzlichen Investitionen auch den Kommunen mit Nothaushalt zugänglich sein sollen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert