Cappella Villa Duria gestaltet den festlichen Gottesdienst

Von: mh
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Solisten, Kammerorchester und Projektchor unter der Leitung von Johannes Esser gestalteten einen festlichen Gottesdienst in der Marienkirche. Foto: Hanrath

Düren. Dicht gedrängt saßen und standen die Menschen in der Marienkirche, um den Klängen der Cappella Villa Duria zuzuhören. Zum Thema „Mozart im Mai“ gestalteten Solisten, Kammerorchester und Projektchor unter der Leitung von Johannes Esser einen festlichen Gottesdienst.

Im musikalischen Zentrum stand in diesem Jahr die „Missa brevis in G-Dur“, KV 49, die den Beinamen „Ursulinenmesse“ trägt, da sie im Dezember 1768 im Wiener Konvent der Ursulinen uraufgeführt wurde. Das große Bass-Solo wurde damals von einer Nonne gesungen.

Bei der Motette „Venite populi“ für Doppelchor teilte sich der 30-köpfige Projektchor, um so in acht Stimmen verteilt dieses grandiose Stück wiederzugeben.

Mozarts bekanntes Werk „Ave verum chorpus“ erklang zur Wandlung. Hier nahmen sich Chor und Orchester sehr zurück, so dass dieses Werk einen mystischen, sphärischen Klang erhielt, der sich im Pianissimo, passend zum liturgischen Geschehen, ausbreitete.

Auch die Orchesterbesetzung war durchaus auf die spätbarocken Werke ausgerichtet. Vor allem waren die Blechbläser nur mit drei eng mensurierten Barockposaunen besetzt, die den kompletten Bläserpart abdeckten. Die Solopartien in den Werken übernahmen Katharina Bergrath (Sopran), Ulrike Tatsch (Alt), Reinhard Meyer (Tenor) und Joachim Habers (Bass). Die Orgel spielte Kantor Peter Mellentin aus Heimbach. Während der Kommunion erklangen noch Teile aus der „Vesperae solemnes de Confessore“, KV 339.

In dem von Pfarrer Toni Straeten zelebrierten Gottesdienst stand das Thema „Mai“ im Vordergrund. Passend dazu wurde in der Messe die Diamantene Hochzeit eines vor 60 Jahren in der Marienkirche getrauten Ehepaares begangen. Für diese hochklassige Aufführung im Rahmen dieses feierlichen Gottesdienstes bedankten sich die Gottesdienstbesucher mit einem langanhaltenden Applaus.

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