„Campus Euregio”: Initiative über Grenzen hinweg

Von: hfs.
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Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Forschungsministerium, überreicht an SyTec-Geschäftsführer Klaus Klement (m.) den Bewilligungsbescheid, sehr zur Freude von MdL Josef Wirtz (r.). Foto: hfs.

Koslar. Initiativen für neue Ausbildungsplätze gibt es bundesweit genügend. Gefördert durch das Bundesminsterium für Bildung und Forschung sowie die Europäische Union wird nun auch das Jobstarter-Projekt „Campus Euregio”, das seinen Sitz ab 1. März in Koslar bei der Firma CyTec hat.

Geschäftsführer Klaus Klement war von der Idee „einer erstmals durchgeführten grenzüberschreitenden Ausbildungsinitiative” so begeistert und angetan, dass er knapp 100.000 Euro zusätzlich in den Fördertopf des BMF steckte. „Der Topf hat die stolze Summe von 416.000 Euro”, betonte Thomas Rachel aus Düren, Parlamentarischer Staatssekretär.

Der unterstrich anlässlich der Überreichung des Bewilligungsbescheids durch die Bundesregierung - die Projekt-Initiatoren hatten sich in Berlin zur Förderung beworben - die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Ausbildungsinitiative. „Die Kooperation mit den Nachbarstaaten Belgien und Holland ermöglicht eine Ausbildung mit Perspektive und Synergien”, sagte der Bundestagabgeordnete.

Die Organisatoren um Projektleiter Herbert Smolarski wollen 60 zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen. „Dabei sollen bis zu 30 im benachbarten Ausland ermöglicht werden”, nannte er ein großes Ziel. Überzeugt, dass dieses Vorhaben auch umgesetzt werden kann, ist Petra Cohnen, Abteilungsleiterin des RWTH-Ausbildungszentrums.

„Man kann Ausbildung nicht genug internationalisieren”, meinte sie vor dem Hintergrund, dass die Region Aachen „als Wissenschaftsstandort” mehr denn je eigenen Nachwuchs ausbilden und fördern muss.

Der Schwerpunkt von „Campus Euregio” liegt in der Förderung bei Berufen der handwerklichen und industriellen Produktion.
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