Busspur: Auch der Hoeschplatz wird jetzt untersucht

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Düren. Im Stadtentwicklungsausschuss soll am Dienstag der Gestaltungswettbewerb für den Kaiserplatz auf den Weg gebracht werden. Allerdings hat die „Ampel“-Koalition weiterhin offene Fragen zum Thema Busspur. Die Forderung der SPD nach einem zweiten Gutachten, das Baudezernent Paul Zündorf weder für erforderlich noch sinnvoll hält, ist noch nicht endgültig vom Tisch.

Alles hängt davon ab, wie die bisherigen Gutachter die offenen Fragen der SPD bewerten. Nach Auskunft von Fraktionschef Henner Schmidt wird bis Dienstag noch die bisher im Gutachten fehlende Aufgabe des sogenannten „Rendezvous-Systems“ beleuchtet, das ein zeitgleiches Eintreffen der Buslinien und schnelle Umsteigemöglichkeiten ermöglicht.

„Intelligente dezentrale Lösungen lassen das ohne jegliche Komforteinbuße zu“, betont Schmidt mit Blick auf andere Städte. Vor allem aber werde jetzt auch der Hoeschplatz als Alternative untersucht.

„Sollte dies gutachterlich verworfen werden, wird es auf dem Kaiserplatz keine durchgehenden Bordsteinkanten geben, und der Haltepunkt auf der Zehnthofstraße wird zur Entlastung des Kaiserplatzes erweitert“, betont Schmidt.

Darüber hinaus werde die „Ampel“-Koalition für diesen Fall fordern, dass die Fahrspur der Busse optisch nicht von der übrigen Fläche des Kaiserplatzes abgegrenzt wird. „Weiterhin soll es ebene Querungen geben, die ein barrierefreies Passieren der Busspuren ermöglichen.“

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