Burgwarts Trainer ist mit dem Punkt zufrieden

Von: Sebastian Adriany
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Kämpften in der Hinrunde für die Germania, waren nun Gegner: Ilker Ermayasi (links) und Burgwarts Marian Prickartz (rechts). Foto: say

Düren. Im „Spiel der Woche“ haben sich in der Fußball-Kreisliga A der FC Düren 77 und Germania Burgwart Bergstein-Brandenberg 1:1 getrennt. „Keiner hatte heute den Sieg verdient“, sagte Dürens Trainer Michael Servos, für den die Punkteteilung vollkommen in Ordnung ging.

Für ihn war wichtig, dass man seiner Mannschaft, für die es um nichts mehr geht, keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen konnte. Und das konnte man ihr wirklich nicht. Sein Trainerkollege Marcel Heidbüchel war ebenfalls zufrieden mit dem Punktgewinn. Bei drei Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz weiß er aber, dass das Remis im Endeffekt vielleicht zu wenig war.

Beide Trainer waren sich nach dem Spiel noch in einem anderen Punkt einig: Der Schiedsrichter habe unnötig Hektik in die Partie gebracht. Diese hätte ihrer Meinung nach anstatt Zehn-gegen-Zehn vollzählig zu Ende gehen müssen.

Die Chronik des Spiels: Ilker Ermayasi hatte früh die Führung für die Hausherren auf dem Schuh, lupfte den Ball aber knapp links neben das Tor (3.). Die zweite Chance der Dürener war mit einem Torerfolg gekrönt. Klesti Cane spielte auf der linken Seite Ermayasi frei. Dessen Flanke fand über Umwege Marcel Krebs, der das 1:0 erzielte (29.). Vor der Pause gelang den Gästen noch der Ausgleich. Eine Flanke von Jan Thomas verwertete Tobias Hürtgen mit einem satten Schuss zum 1:1 (39.).

Zum Missfallen beider Trainer regnete es in der zweiten Hälfte sieben Gelbe Karten. Komplettes Unverständnis lösten dann die beiden Platzverweise des Spiels aus. Dürens Cane ging nach einem Zweikampf zu Boden und soll danach ein Schimpfwort benutzt haben – der Schiedsrichter zückte die Rote Karte (81.). In den letzten 20 Sekunden der Nachspielzeit flog Burgwarts Marian Prickartz mit Gelb-Rot vom Platz (90.+4).

„Das Schiedsrichtergespann hat wie meine Mannschaft stark nachgelassen“, meinte Servos, der in der Nachspielzeit fasst noch jubeln durfte, als Nico Oepen alleine auf Gästekeeper Phil Hensch zulief, mit seinem Lupfer aber scheiterte. „Ein Sieg wäre aber auch nicht verdient gewesen“, gab Servos zu.

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