Nideggen - Burgfestspiele: Probleme mit Pächter und Sichtbehinderung

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Burgfestspiele: Probleme mit Pächter und Sichtbehinderung

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:

Nideggen. „Wir haben uns die Entscheidung, die Burgfestspiele von Nideggen nach Merode zu verlegen, nicht leicht gemacht. Wir haben intensiv überlegt. Und wir haben gute Gründe für diesen unumgänglichen Schritt”, betonte Günter Meyer am Freitag.

In einem ausführlichen Gespräch mit unserer Zeitung erläuterte der Konzertveranstalter, der zum zweiten Mal für das Programm und die Durchführung der Festspiele verantwortlich ist, die Gründe, „denen wir in Absprache mit der Kulturinitiative im Kreis Düren Rechnung getragen haben.” Es seien im Wesentlichen zwei Aspekte, die die Verlegung erzwungen hätten.

Zum einen die Schwierigkeiten mit den Gastronomen. So habe der Burgpächter, der in der Vergangenheit die Räume mietfrei zur Verfügung gestellt habe, in diesem Jahr zunächst eine Miete gefordert. Nach einem Gespräch habe er nur die Hälfte der benötigten Räume mietfrei zur Verfügung stellen wollen, die anderen habe er für sich nutzen, an einem Tag auch eine Hochzeitsgesellschaft bewirten wollen.

„Wir benötigen aber jeden Raum, um die Künstler und die übrigen Personen, die für eine Aufführung zuständig sind, adäquat betreuen zu können”, betonte Günter Meyer. Der Konzertveranstalter sprach von einem „massiven Problem” mit dem Burgpächter und äußerte „völliges Unverständnis” über dessen Verhalten.

Das zweite Problem sei die Sichtbehinderung durch den im vergangenen Jahr neugestalteten Brunnen gewesen: „Diese Behinderung besteht für 250 Quadratmeter Burgfläche. 500 Besucher wären betroffen.” Und diese 500 Personen würden der besseren Sicht wegen dann in einen Bereich drängen, wo der Platz zu eng würde.

Die Folge wäre ein Sicherheitsproblem, aber auch verärgerte Besucher: „Wir stehen für publikumsorientierte Festspiele für die Menschen in der Region mit einer hohen Qualität und hohem Sicherheitsanspruch”, betonte Meyer. Dies sei in diesem Jahr in Nideggen nicht möglich gewesen, man habe die Reißleine schweren Herzens ziehen müssen. Auch Landrat Wolfgang Spelthahn unterstrich noch einmal, dass die Kulturinitiative und Günter Meyer keine andere Wahl gehabt hätten, als die Festspiele wegen der massiven Probleme zu verlegen.
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