Kreuzau/Nideggen - Bunte, lebendige und kreative Arbeiten von Schülern

Bunte, lebendige und kreative Arbeiten von Schülern

Von: Bruno Elberfeld
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Bürgermeister Ingo Eßer (4.v.l.) eröffnete mit Schülern und Lehrern der Sekundarschule Kreuzau-Nideggen die erste Ausstellung dieses Jahres im Kreuzauer Rathaus. Foto: Bruno Elberfeld

Kreuzau/Nideggen. Zu Beginn eines jeden Jahres kann der Besucher im unteren Flur des Kreuzauer Rathauses – seit Jahren schon Tradition – bunte Bilder und interessante Objekte begutachten. So auch diesmal wieder. Pate steht wieder die Karnevalsgesellschaft „Ahle Schlupp“, Patenkind ist zum ersten Mal die noch im Aufbau befindliche Sekundarschule Kreuzau-Nideggen.

Ideengeber ist – wie gehabt – der Kreuzauer Künstler Richard Schall. In Kooperation mit ihm haben Lehrer mit ihren Schülern zum Thema „Räume-Träume“ gemalt, gezeichnet, gebastelt. Die Materialien: Papier, Bleistift, Pinsel und Wasserfarben, Objekte des täglichen Bedarfs wie Schuhe, Stoffe wie Holz etc. Das Ergebnis: Räume und Träume in Miniatur.

Der erste Eindruck des Besuchers: Hier ist es bunt, lebendig, kreativ, dort hängen Gemälde exakt gezeichnet, geometrische Figuren, die so in der Realität vorkommen oder auch der Fantasie des Schöpfers entsprungen sind. Vorlagen stammen teils aus der Natur, teils aus dem kulturellen Schaffen des Menschen.

Nach der Idee von Richard Schall sollte der geometrische Raum „Flur“ im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes mit Objekten gefüllt werden. Etwa drei Wochen brauchten die jungen Künstler der 5. bis 7. Jahrgänge für diese nicht immer leichte Arbeit.

Bürgermeister Ingo Eßer brachte es in seiner Laudatio auf den Punkt. „Einen Raum richtig darzustellen, so dass er sich in die Tiefe des Bildes hinein öffnet, ist sehr schwer“, stellte der Ratsvorsitzende fest. Denn zunächst habe der Künstler, egal welchen Alters, den Eindruck einer unlösbaren Aufgabe.

Die Schüler zeigten sich ihrer Aufgabe jedoch durchaus gewachsen. Die Beweise dafür sind im Kreuzauer Rathaus zu besichtigen. Die Arbeiten können Überschriften zugeordnet werden: da sind die reinen Räume, die wahren Träume. Sie lassen sich zusammenfassen zu Raum-Träumen oder Traum-Räumen.

Da gibt es den „Urwaldtraum“, der Alptraum nach Absturz eines Flugzeugs im Dschungel. Im Angebot weiter ist unter anderem der Kino-Raum, in dem der Mensch Kino-Träume durchleben kann. Der Betrachter findet eine Ausstellung voller Fantasiegebilde und Objekte vor, die so oder so ähnlich in der Wirklichkeit vorhanden sein könnten.

Bürgermeister Ingo Eßer eröffnete die Ausstellung mit Schülern der Sekundarschule und ihren Lehrern, angeführt von Schulleiterin Andrea Volk, sowie dem Künstler Richard Schall, dem Präsidenten der Karnevalsgesellschaft „Ahle Schlupp“, Peter Kaptain, Paul-Werner Thelen vom Regionalverband, und Dirk Gunkel als Vertreter des Gemeinderates.

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