Düren - Bunte Bilder und viel Bewegung im Zirkus Furioso

Bunte Bilder und viel Bewegung im Zirkus Furioso

Von: bel
Letzte Aktualisierung:
7988405.jpg
Die grazile Seiltänzerin Graziosa erledigte ihren Part professionell. Foto: bel

Düren. Um es vorweg zu sagen: Dieses Zirkusmusical „Furioso“ der Vokalklassen der Süd- und der Martin-Luther-Schule Düren im Haus der Stadt hatte es in sich. Und damit ist alles gemeint, was man sich landläufig unter einem funktionierenden Zirkus vorstellt.

An der Spitze des Geschehens im Zirkus Furioso steht ein überzeugender Zirkusdirektor (Franziska Rubel/Frida Erdem). Klar und deutlich in der Artikulation, abgestimmt in Mimik und Gestik könnte er in jedem Zirkus dieser Welt seine Aufgabe erfüllen. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben kommen ihm natürlich tolle Darbietungen zu Hilfe. Sein Assistent, der Clown des Zirkusses (Jana Bendels/Markus Pelzer), geht ganz in seiner Rolle auf.

Der „Dumme August“ muss die Rolle der Assistentin Bella Stella (Julia Kryzaniak/Isabelle Luchterhand) notgedrungen übernehmen, weil diese zunächst nicht auffindbar ist. Und immer wieder fragt der Zirkusdirektor nach dem tanzenden Bären. Doch der Bär will nicht auftreten, hat keine Lust. Selbst kaltes Wasser kann ihn nicht in die Arena bringen. Der „Dumme August“ berichtet von immer neuen Eskapaden des Tanztieres, dessen Fell sichtbar auf den Brettern liegt. „Ich würde auch gerne aus der Haut fahren“, tut der Clown seinen wachsenden Unmut kund.

Malerische Bilder produzierten die bauchredende Giraffe (Sarah Schulz), die grazile Seiltänzerin Graziosa (Nele Müller/Lea Schöngarth), der muskelbepackte Fakir (Noah Schröder/Tobias Kavitt), der unheimliche Messerwerfer Jack (Ming Tuan Trinh/ Leon Schlömer) und Merlino mit seinen Seifenblasen, die Regenbogenfarben auf die Bühne zauberten.

Der Zirkus Furioso bot bunte Bilder, brachte viel Bewegung in gekonnter Choreographie. Die Sprechrollen der jungen Akteure „saßen“ in recht professioneller Art und Weise, Mimik und Gestik kamen bei den kleinen und großen Zuschauern punktgenau an. Die Zweit- und Viertklässler der Vokalklassen der Süd- und der Martin-Luther-Schule sowie der Kinderchor von St. Anna und St. Marien brachten am Wochenende im Haus der Stadt eine überzeugende Leistung auf die Bühne. Eine tragende Rolle hatte dabei der Chor der Vokalklassen in der Rolle des Publikums.

Verantwortlich waren der musikalische Leiter des Projekts, Hans-Josef Loevenich, Stimmbildnerin Anna Fischer und die Vokallehrerinnen Verena Carballosa, Rebekka Zachner und Darja Großheide. Die Spielleitung hatte Rebekka Zachner.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert