BUND will Dürener Umgehungsstraßen stoppen

Von: cl
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Düren. In die Diskussion um die Dürener Umgehungsstraßen ist neue Brisanz gekommen.

Für die Nord- und Ostumgehung soll in Kürze Baurecht bestehen, die Finanzierung ist aber nach Sparbeschlüssen der Bundesregierung für den Straßenbau in Frage gestellt. Jetzt sorgt ein Vorstoß des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) für weitere Verunsicherung.

Der BUND hat der Landesregierung in einer „Streichliste” 37 Bundesfernstraßenprojekte vorgelegt, auf die nach seiner Ansicht in NRW verzichtet werden sollte. Darunter befinden sich auch die Dürener Umgehungsstraßen.

Vor dem Hintergrund des Koalitionsvertrages der Landesregierung, in dem ein Vorrang der Straßensanierung vor dem Straßenneubau festgeschrieben wurde, befürchtet die Dürener CDU nun, dass sich Rot-Grün in Düsseldorf die Forderung des Umweltverbandes zu eigen macht. „Es darf nicht sein, dass die dringend notwendigen Ortsumgehungen für Düren auf dem Altar der ideologisch motivierten rot-grünen Verkehrspolitik geopfert werden”, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke.

Die CDU erwarte, dass sich die Landesregierung von der Streichliste des BUND nicht beeindrucken lässt, sondern für einen zügigen Baubeginn Sorge trägt.
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