Bürgerstiftung: „Segensreiches Jahrzehnt für die Stadt“

Von: Sandra Kinkel
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Jungen und Mädchen der „Singpause“, ein Projekt der Bürgerstiftung Düren in der Joachim- und der Nikolausschule, präsentierten im Rahmen des Geburtstagsfestes, wie viel Spaß ihnen das Singen macht. Foto: Sandra Kinkel
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Professor Wolfgang Meisenheimer hat die Festrede zum Geburtstag der Bürgerstiftung gehalten.

Düren. „Vielen Dank für dieses segensreiche Jahrzehnt. Die Bürgerstiftung schafft Werte und ermöglicht gerade für Kinder und Jugendliche Vieles in unserer Stadt. Gleichzeitig motiviert sie die Menschen zu bürgerschaftlichem Engagement. Das ist vorbildlich.“ Ein dickes Lob gab es am Sonntag bei den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Bürgerstiftung Düren von Bürgermeister Paul Larue.

Düren sei geprägt von verschiedenen Stiftungen. „Ohne sie“, so der CDU-Mann, „hätten wir kein Schloss Burgau, kein Leopold-Hoesch-Museum und auch kein Kinderheim St. Josef.“

Die Bürgerstiftung Düren feierte ihr Geburtstagsfest vor und im Leopold-Hoesch-Museum und präsentierte vor der Festansprache von Professor Wolfgang Meisenheimer, der sich mit dem Thema „Unsere Stadt als Lebensraum“ auseinandersetzte, einige der Projekte, die sie unterstützt. Fast 300 Kinder der Grundschule St. Joachim und der Nikolausschule nehmen an dem Projekt „Singpause“ teil.

Einige der Kinder waren zum Museum gekommen und gaben unter der Leitung von Hans Werner Hüsken eine Kostprobe ihres Könnens. Ebenfalls mit von der Partie waren die Schauspieler der jungen Theatergruppe „Ernas Erben“, die den „Beschwerdechor“ aus ihrem aktuellen Stück „Auf der Suche nach den Idealen“ vorführten. Jochen Schoeller, Vorsitzender des Stiftungsrates, lobte in seiner Ansprache vor allen Dingen die Arbeit des Stiftungsvorstandes um Dr. Gisela Hagenau. „Hier wurden mit sehr viel Fantasie und Engagement großartige Projekte gefunden, die die Bürgerstiftung unterstützt. Sie haben in zehn Jahren wirklich Überdurchschnittliches geleistet.“

Dr. Gisela Hagenau betonte, dass die Bürgerstiftung der Stadt und auch der Region etwas geben wolle. „Wir wollen nicht warten, bis der Staat uns etwas geben kann. Wir wollen selbst etwas tun.“ Natürlich, so Hagenau weiter, stünden die Gesellschaft und damit auch die Bürgerstiftung vor großen Herausforderungen. „Bis jetzt“, so Gisela Hagenau, „hat die Bürgerstiftung Düren 125 Projekte gefördert und 25 selbst durchgeführt.“ Darüber hinaus, ergänzte Stiftungsvorstand Gerd Spiess, verstehe sich die Bürgerstiftung auch als Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Politik und Verwaltung.

Beispielsweise, wenn es um die Entwicklung einer kultivierten Innenstadt und einer städtischen Kultur gehe. Und genau hier setzte dann auch der Architekt Professor Wolfgang Meisenheimer mit seinem interessanten Vortrag an. „Eine Stadt“, so Meisenheimer, „ist viel mehr als eine Ansammlung von Gebäuden. Eine Stadt muss immer auch Erlebnisraum sein.“ So ein Erlebnisraum war ohne Zweifel der Vorplatz des Leopold-Hoesch-Museum. Hier nutzten nämlich die kleinen Geburtstagsgäste das Angebot des spielpädagogischen Dienstes der Stadt.

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