Nideggen - Bürgermeisterkandidatur: Walter Obladen geht in die Offensive

Bürgermeisterkandidatur: Walter Obladen geht in die Offensive

Von: sis
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Nideggen. Gut eine Woche vor der Delegiertenversammlung der Nideggener CDU am Montag, 26. Januar, ist Walter Obladen in die Offensive gegangen.

Der Fraktionsvorsitzende der Union im Rat der Herzogstadt hat sich in einem zweiseitigen Schreiben an die CDU-Mitglieder in seiner Kommune gewandt und speziell die Delegierten unter ihnen um Unterstützung für seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters geworben.

Bekanntlich ist die Union gespalten: Zuerst hatte der Vorstand den 50-jährigen Beamten der Bundespolizei aus Abenden zum Herausforderer von Amtsinhaber Willi Hönscheid gekürt. Dann schwenkte die Mehrheit des Vorstandes um, schloss sich SPD, Unabhängigen und Grünen an und favorisiert als Ergebnis der Arbeit der gemeinsamen Findungskommission die Leverkusenerin Margit Göckemeyer als Bürgermeisterkandidatin.

Walter Obladen hält an seiner Kandidatur fest. Unter dem Motto „Mit eigenem Kandidaten in die Kommunalwahl 2009” bittet er die Christdemokraten in seiner Heimatstadt, „als eigenständige Mehrheitspartei Profil für die anstehende Wahl zu zeigen und den Kandidaten der CDU zu unterstützen.”

Eigenes Profil

In dem Schreiben stellt sich Obladen vor, begründet seine Kandidatur und fordert zum Schluss die Nideggener CDU auf, „eigenes Profil (zu) zeigen und nicht mit den Parteien, die uns jahrelang mit unsaubersten Mitteln bekämpft haben, einen Weg (zu) gehen, der nicht zum Erfolg führen kann.” Unterstützung erhält Obladen von Sympathisanten im Schreiben selbst, aber vor allem auch auf seinen Internetseiten (http://www.ipjo.de/walterobladen).

So durch den Dürener Unternehmer Markus Schöller (Anker-Teppiche): „Ich stehe zu Walter Obladen, weil er von der Nideggener CDU 2006 als Bürgermeisterkandidat in schwierigen Zeiten aufgestellt wurde.” Und weil Glaubwürdigkeit und Berechenbarkeit für ihn, Markus Schöller, einen hohen Wert darstelle.
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