Nideggen - Bürgermeisterin bewirbt sich um eine zweite Amtszeit

Bürgermeisterin bewirbt sich um eine zweite Amtszeit

Von: bugi
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Margit Göckemeyer möchte weiter auf dem Chefsessel im Nideggener Rathaus sitzen. Foto: bugi

Nideggen. Solide, sagt Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer, habe die Stadtverwaltung gearbeitet. Ein Erfolg, der sich in Zahlen messen lasse: Die Kassenkredite sind in ihrer Amtszeit um drei Millionen Euro abgebaut worden, die derzeitige Grundsteuer von 850 Prozentpunkten kann vermutlich gehalten werden.

Margit Göckemeyer: „Es gab mal eine Planung von bis zu 1300 Prozentpunkten.“ Der vielleicht wichtigste Punkt aus ihrer Sicht: „Trotz dieser schwierigen Ausgangslage haben wir eine wirkliche Perspektive entwickelt. Mit der Transparenz bei den Finanzen und genehmigten Haushalten können wir jetzt ganz anders agieren und auch selbst wieder gestalten.“ Gestalten will sie auch in den kommenden fünf Jahren und setzt deshalb auf eine klare Mehrheit bei der Bürgermeisterwahl.

Dabei gibt sich Margit Göckemeyer durchaus selbstkritisch. „Vielleicht muss ich noch mehr Informationen früher in die politischen Gremien geben“, begegnet sie der Kritik des Rates, nicht immer für die notwendige Transparenz zu sorgen. Auch für die Proteste der Bürger im Zuge der Haushaltskonsolidierung hat sie Verständnis: „Natürlich waren die Anforderungen hoch.“

Steuererhöhungen, Änderungen in den Dorfstrukturen, zusätzlich die aus ihrer Sicht notwendigen Schritte zur langfristigen Sicherung des Schulstandortes: „Viele Bürger haben sich ja schon vorher engagiert und wir haben von ihnen verlangt, dass sie noch mehr tun, zum Beispiel die Kosten für ein Dorfgemeinschaftshaus übernehmen.“ Dass nur so die In-frastruktur erhalten und gar ausgebaut werden kann, dafür gebe es viele Beispiele. „Projekte wie Toll-rock in Schmidt, der Dorfladen in Wollersheim oder auch zuletztt das Hoffest in Berg machen deutlich, wie sehr die Bürger für ihre Anliegen einstehen.“ Dieses Engagement zu unterstützen, betrachtet Göckemeyer als eine ihrer wichtigsten Aufgaben: „Es geht dabei um Wertschätzung, egal ob es sich dabei um die Schützen, den Spielmannszug oder das Soziale Netzwerk handelt.“

Gut aufgestellt sieht Margit Göckemeyer die Eifelkommune in zwei wesentlichen Punkten: Der Schulstandort ist gesichert, im Bereich der Kindertagesstätten gibt es stabile Anmeldezahlen – gerade für Familien seien das wichtige Kriterien. Rund läuft es auch im Bereich des Tourismus‘: „Wir haben steigende Zahlen, sowohl beim Tagestourismus, als auch bei den Übernachtungen“ – für die Arbeitsplätze im Bereich der Gastronomie ebenso wichtig, wie für die Belebung der Ortsteile.

Auch auf die vielleicht wichtigste Frage hat Margit Göckemeyer eine Antwort. Warum tritt sie trotz des mangelnden Rückhalts im Rat erneut an? „Ich will für die Bürger eine Basis schaffen, damit die vorhandene Vielfalt in Nideggen auch gelebt werden kann. Und es gibt viele tolle Menschen in diesem Ort“, erklärt sie.

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