Bürgermeister Paul Larue inthronisiert Gerd II. und Christiane I.

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Ein strahlendes Dürener Prinzenpaar: Auf Gerd II. und Christiane I. (Schavier) warten bis Aschermittwoch über 100 Termine. Foto: Abels

Düren. Maikönigspaar, Schützenkönigspaar und jetzt Prinzenpaar der Stadt: Mit Gerd II. und Christiane I. (Schavier) stehen zwei echte Vereinsmenschen an der Spitze des Dürener Karnevals. Bürgermeister Paul Larue proklamierte die Tollitäten am Freitagabend im festlich dekorierten Haus der Stadt in gewohnter Manier.

Musikalisch und wie immer in den vergangenen 18 Jahren op Dürener Platt stellte Larue Prinz und Prinzessin mit viel Witz und Humor vor – zwei Ur-Merkener, die immer in der ersten Reihe zu finden sind, wenn im Ort gefeiert wird: „Denn wenn et Trömmelche jeht, dann steiht d‘r Gerd parat un sing Christiane, dat trick met, un jeder hätt jesaat Merke Alaaf, Alaaf; Düre Alaaf“ stimmte Larue an und der ganze Saal sang mit; allen voran die Mitglieder der KG „Holzpoeze Jonge“, aus deren Reihen das neue Prinzenpaar stammt und die in der kommenden Session auf ihr 6 x 11-jähriges Bestehen zurückblicken.

Und Larue verriet dabei noch ein kleines Geheimnis: Prinz Gerd, Baujahr 66, feiert Rosenmontag Geburtstag. Larue versprach aber umgehend, sich an der Runde, die Gerd II. jetzt sicherlich beim Merkener Rosenmontagszug wird geben müssen, zu beteiligen.

Für die neuen Tollitäten ist mit der Proklamation ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Seit ihre Tochter vor 14 Jahren Kinderprinzessin der Stadt war, träumten sie davon, selbst einmal das Ornat zu tragen. Das von Ex-Kinderprinzessin Jana Leßenich gesungene Prinzenlied „Wunderbar“ (Original von den Räubern) greift das auf: „Ach wie schön, ach wie schön, ach wie schön ist es Prinzenpaar zu sein...“. Das Motto der neuen Tollitäten spielt auf ein weiteres Hobby der beiden an, die Musik. Beide sind Mitglied im Tambourcorps Merken. Daher heißt es: „Ob Flöt oder Trumm, Fastelovend fiere hält jesund“.

Zu Ehren des neuen Prinzenpaares hatte das Festkomitee im zweiten Teil des Abends ein kleines Programm vorbereitet. Präsentiert vom „Holzpoeze“-Präsidenten Ralf Haas gab‘s von Christian Pape und Frau Kühne etwas für die Lachmuskeln, traditionellen Tanz mit den „Fidelen Sandhasen“ und musikalische Stimmung mit der Kölner Gruppe „Kölsch Fraktion“, Sänger Tommy Walter und den „Original Eschweilern“.

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