Vettweiß - Bürgermeister Joachim Kunth legt Doppelhaushalt 2018/19 vor

Bürgermeister Joachim Kunth legt Doppelhaushalt 2018/19 vor

Von: fjs
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Vettweiß. Zum zweiten Mal plant die Gemeinde Vettweiß mit einem Doppelhaushalt. Das Zahlenwerk für die Jahre 2018/2019 brachte Bürgermeister Joachim Kunth in der letzten Sitzung des Gemeinderates auf den Tisch.

„Das Zahlenwerk hat gepasst“, wies der Bürgermeister die vor zwei Jahren beim ersten Doppelhaushalt geäußerten Bedenken der SPD zurück. „Ein Doppelhaushalt ist effektiver, weil er weniger Personal bindet“. Und, so die weitere Argumentation: „Wir sind ohne Nachtragshaushalt ausgekommen.“

Erstmals trägt der Haushalt der Gemeinde Vettweiß die Handschrift des Kämmerers Daniel Wirtz. Und ihm gelang es, das Gesamtwerk von bisher über 1200 auf nunmehr „nur“ 250 Seiten zu komprimieren. Für die beiden Jahre 2018/2019 hat der Haushaltsentwurf jeweils ein Volumen von 20 Millionen Euro und strebt als primäres Ziel den Ausgleich im Jahre 2021 an.

Für 2018 wird mit einem Defizit von 1,468 und für 2019 mit einem Fehlbetrag in Höhe von 1,411 Millionen Euro kalkuliert. Gedeckt werden die Defizite aus der Allgemeinen Rücklage, die trotzdem noch 7,74 Mio. Euro aufweist. Stolz zeigte sich Bürgermeister Kunth, ohne Kreditaufnahmen auskommen zu können. „Lediglich für den Fall der Fälle“ sieht der Entwurf einen möglichen Kreditrahmen von einer halben Million Euro vor.

Der Haushaltsplanentwurf lässt Raum für Investitionen in die Infrastruktur In den Umbau des Schulzentrums und eine weitere Kindergartengruppe sollen 420.000 Euro fließen, die Umgestaltung der Schulhöfe ist mit 275.000 und die der Kinderspielplätze mit 93.000 Euro kalkuliert. Für einen Mehrgenerationenpark sind 350.000 Euro vorgesehen und für die Bahnübergänge der Bördebahn stehen 780.000 Euro im Plan. Dazu kommt die Erschließung des Tankstellengrundstücks mit 600.000 Euro. Die Haupteinnahmepositionen sind die Erträge aus dem Anteil an der Einkommenssteuer (25 Prozent) und die Schlüsselzuweisungen mit 14 Prozent. Eine Mehrbelastung von 300.000 Euro erwartet die Gemeinde bei den Kostenerstattungen des Landes nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz.

Bei den Ausgaben schlagen Transferleistungen wie Kreis- und Jugendamtsumlage (mit mehr als 50 Prozent) zu Buche.

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