Bündnis gegen Rechts will die Wähler wachrütteln

Von: han
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Düren. Zwei Tage vor der Landtagswahl will das Dürener Bündnis gegen Extremismus, Rassismus und Gewalt das Wahlvolk am Freitag mit einer Demonstration noch einmal wachrütteln.

„Keine Stimmen für Neonazis und Rechtsextreme” lautet die Aufforderung, vielmehr wird auf dem Zug durch die Innenstadt für Demokratie, Menschenrechte, Pluralismus, Offenheit, Toleranz, Meinungsfreiheit und Menschenwürde gworben.

Treffpunkt ist um 17 Uhr am Haus der Stadt. Von dort geht es über die Veldenerstraße, an der Moschee vorbei, durch Norddüren, die Josef-Schregel-Straße, Richtung Kaufhof und Post bis zum Marktplatz. Gegen 18 Uhr beginnt die Abschlusskundgebung, in deren Verlauf Pfarrerin Vera Schellberg und Karl Panitz vom DGB sprechen werden.

Die Aktion gegen Stimmen für Rechts, hat noch einen weiteren Hintergrund. Die Sprecher des Bündnisses, Dr. Thomas Müller, Karl Panitz und Ludger Dove, fassen es prägnant zusammen: „Keine Stimmen, keine Kohle!” Die rechtsextremistischen Parteien lebten von der Wahlkampfkostenerstattung. Je weniger Stimmen, desto weniger Geld für die Parteikasse.

Wie die NPD stehe auch ProNRW für „Rassismus, Gewalt, Fremdenfeidlichkeit und Intoleranz”. Gegen diese Gruppierung, die für Freitag einen Infostand auf dem Wirteltorplatz angemeldet hat, demonstriert ab 13.30 Uhr die Dürener Antifa.

Das Bündnis wirbt aber auch für eine breite Verankerung im Kreis. Über 1000 Mitglieder und 200 Gruppen gehören dem Bündnis mittlerweile an. Zuletzt trat der Bürgerverein Satellitenviertel bei und auch der Fußballverband Mittelrhein kündigte eine baldige Mitgliedschaft an.
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