Düren - Brückenstraße: Mittelinsel muss zweiter Abbiegespur weichen

Brückenstraße: Mittelinsel muss zweiter Abbiegespur weichen

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Bauarbeiter haben die Anfang 2015 eingebaute Mittelinsel im Einmündungsbereich Brückenstraße/Schoellerstraße wieder entfernt. Foto: Abels

Düren. Vor anderthalb Jahren erst wurde der Einmündungsbereich Brückenstraße/Schoellerstraße im Zuge des benachbarten Brückenneubaus umgestaltet. Jetzt wird die damals eingebaute Mittelinsel schon wieder herausgerissen. Von einem Schildbürgerstreich aber will Tiefbauamtsleiter Heiner Wingels von der Stadt Düren nichts wissen.

Der Ausbau der Kreuzung sei zu einer Zeit geplant worden, als man noch von einem schnellen Bau der B56n (Ostumgehung) ausgehen konnte, betont Wingels. Weil die aber weiter auf sich warten lässt, muss sich der gesamte Verkehr in und aus Richtung „Gewerbegebiet „Distelrather Straße“ weiterhin über die Brückenstraße quälen.

Dazu komme, dass viele Autofahrer vor allem im Berufsverkehr versuchen, den Friedrich-Ebert-Platz über die Distelrather Straße und die Brückenstraße zu umfahren. Die Folge: Langer Rückstau auf der Brückenstraße, die seit dem Umbau nicht mehr über zwei vollwertige Fahrspuren im Einmündungsbereich zur Schoeller-straße verfügt. Das hat zur Folge, dass die Firma Krafft Walzen zeitweise nicht erreicht werden kann, erklärt Wingels.

Dieses Problem will die Stadt nun mit dem Rückbau der Mittelinsel lösen. Die Brückenstraße wird bis Ende der Woche wie vor dem Umbau wieder eine separate Rechtsabbiegespur bekommen. Und wie früher wird die Ampelschaltung so angepasst, dass Verkehrsteilnehmer wieder zeitgleich von der B 56 nach links auf die Brückenstraße und von der Brückenstraße nach rechts Richtung Autobahn abbiegen können.

Das Tiefbauamt geht davon aus, dass mit dem neuerlichen Umbau sowohl der Rückstau auf der Brückenstraße wie auch der auf der linken Spur der B 56 stadteinwärts im Berufsverkehr der Geschichte angehören. Die Beleuchtung werde angepasst. Die Kosten der mit dem Landesbetrieb Straßenbau abgestimmten Maßnahme belaufen sich für die Stadt laut Heiner Wingels auf 15.000 Euro.

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