Brücken bauen: Ramadanfest am Samstag auf dem Kaiserplatz
Der Kaiserplatz wird am Samstag beim Ramadanfest zum Ort der Begegnung für Muslime und Nicht-Muslime. Foto: Berners
„Feste sind Kristallisationspunkte, an denen der Charakter von Kultur und Religion deutlich wird”, sagt Bürgermeister Paul Larue. „Indem wir uns gegenseitig zu unseren Festen einladen, nähern wir uns einander an.” Der Schirmherr des Ramadanfestes findet es ein schönes Zeichen für den Dialog der Religionen, dass die muslimischen Gemeinden das Ramadanfest in die Stadt bringen.
„Für Frieden in der Stadt”
„Wir wollen eine Brücke zwischen den Menschen bauen”, sagt Dr. Muhammad Safar Al-Halabi, der Vorsitzende des Islamforums Düren. Die Brücke soll Religionen und Kulturen verbinden, sie einander näher bringen. „Religiöse Feste bieten die Chance, in einer feierlichen Atmosphäre miteinander in Kontakt zu kommen”, sagt Al-Halabi. Er sieht im Ramadanfest auch einen wichtigen Beitrag zu Integration der Muslime in die Gesellschaft.
Deswegen wird das Fest auch mitten in der Stadt gefeiert. „Die Bürger sollen bei der Feier zueinander finden, für ein gemeinsames Leben und Frieden in der Stadt”, sagt Al-Halabi. Vorbehalte und Ablehnung gegenüber dem Islam seien häufig auf Unkenntnis zurückzuführen und aus diesem Grund möchten die Muslime beim Ramadanfest über ihren Glauben und ihre Kultur informieren.
„Ich bin froh, dass das Ramadanfest sich in Düren etablieren konnte und hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibt”, betont der Imam der Dürener Moschee an der Veldener Straße.
In den vergangenen zwei Jahren hat das Ramadanfest während der Fastenzeit stattgefunden. Es erschien den Organisatoren jedoch sinnvoller, wenn Angehörige aller Religionen den ganzen Tag miteinander feiern können und die Muslime nicht erst auf den Sonnenuntergang warten müssen.
Unterstützt werden die Organisatoren der muslimischen Institutionen von Sponsoren, aber auch von der Katholischen und der Evangelische Kirche. „Ich finde es gut, dass die muslimischen Gemeinden uns an ihrem Leben teilhaben lassen und an unserem Leben teilhaben. Sie bereichern uns mit ihrer Kultur. Das ist sehr wichtig für ein funktionierendes Miteinander”, sagt Pfarrer Dr. Dirk-Christian Siedler.
Der Erlös des Ramadanfestes ist für das Projekt „Gegen Kinderarmut in Düren” gedacht. Dieser Punkt ist für die muslimischen Gemeinden sehr wichtig, schließlich ist es ein wichtiger Bestandteil der Fastenzeit, auch seine Almosenpflicht zu erfüllen und andere Menschen, die kein Geld haben, zu unterstützen.
Musik, Tanz, Informationen und Köstlichkeitenauf dem Kaiserplatz
Das Ramadanfest wird am Samstag, 25. August, von 14 bis 22 Uhr auf dem Kaiserplatz mit Musik und Tanz gefeiert. Bürgermeister Paul Larue und weitere Ehrengäste werden ab 20 Uhr Grußworte sprechen.
An Ständen informieren Organisationen über die Religion, den Ramadan und die islamische Kultur. Für Kinder wird es ein Unterhaltungsprogramm geben und es werden traditionelle Köstlichkeiten gereicht.
Leserkommentare
„Für Frieden in der Stadt”
„Wir wollen eine Brücke zwischen den Menschen bauen”, sagt Dr. Muhammad Safar Al-Halabi, der Vorsitzende des Islamforums Düren. Die Brücke soll Religionen und Kulturen verbinden, sie einander näher bringen. „Religiöse Feste bieten die Chance, in einer feierlichen Atmosphäre miteinander in Kontakt zu kommen”, sagt Al-Halabi. Er sieht im Ramadanfest auch einen wichtigen Beitrag zu Integration der Muslime in die Gesellschaft.
Deswegen wird das Fest auch mitten in der Stadt gefeiert. „Die Bürger sollen bei der Feier zueinander finden, für ein gemeinsames Leben und Frieden in der Stadt”, sagt Al-Halabi. Vorbehalte und Ablehnung gegenüber dem Islam seien häufig auf Unkenntnis zurückzuführen und aus diesem Grund möchten die Muslime beim Ramadanfest über ihren Glauben und ihre Kultur informieren.
„Ich bin froh, dass das Ramadanfest sich in Düren etablieren konnte und hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibt”, betont der Imam der Dürener Moschee an der Veldener Straße.
In den vergangenen zwei Jahren hat das Ramadanfest während der Fastenzeit stattgefunden. Es erschien den Organisatoren jedoch sinnvoller, wenn Angehörige aller Religionen den ganzen Tag miteinander feiern können und die Muslime nicht erst auf den Sonnenuntergang warten müssen.
Unterstützt werden die Organisatoren der muslimischen Institutionen von Sponsoren, aber auch von der Katholischen und der Evangelische Kirche. „Ich finde es gut, dass die muslimischen Gemeinden uns an ihrem Leben teilhaben lassen und an unserem Leben teilhaben. Sie bereichern uns mit ihrer Kultur. Das ist sehr wichtig für ein funktionierendes Miteinander”, sagt Pfarrer Dr. Dirk-Christian Siedler.
Der Erlös des Ramadanfestes ist für das Projekt „Gegen Kinderarmut in Düren” gedacht. Dieser Punkt ist für die muslimischen Gemeinden sehr wichtig, schließlich ist es ein wichtiger Bestandteil der Fastenzeit, auch seine Almosenpflicht zu erfüllen und andere Menschen, die kein Geld haben, zu unterstützen.
Musik, Tanz, Informationen und Köstlichkeitenauf dem Kaiserplatz
Das Ramadanfest wird am Samstag, 25. August, von 14 bis 22 Uhr auf dem Kaiserplatz mit Musik und Tanz gefeiert. Bürgermeister Paul Larue und weitere Ehrengäste werden ab 20 Uhr Grußworte sprechen.
An Ständen informieren Organisationen über die Religion, den Ramadan und die islamische Kultur. Für Kinder wird es ein Unterhaltungsprogramm geben und es werden traditionelle Köstlichkeiten gereicht.




