Brings rockt die 22. „Kölsche Nacht“ am Weihberg

Von: Sandra Kinkel
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Vollblut-Musiker: Die vier Männer von Brings heizen dem Publikum so richtig ein. Foto: Sandra Kinkel
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2150 Menschen rocken mit Peter Brings das Festzelt am Weihberg in Niederzier bei der 22. „Kölschen Nacht“. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Na, Niederzier, alles klar? Wollt Ihr mit uns ein schönes Fest feiern?“ Diese Frage muss Peter Brings, Frontmann der gleichnamigen Kölner Band, am Freitagabend bei der 22. Kölschen Nacht in Niederzier nicht zweimal stellen.

2150 Menschen wollen Brings sehen und hören und rocken gleich von der ersten Sekunde das große Festzelt am Weihberg. Besser hätte die Stimmung nicht sein können.

„Wir feiern in diesem Jahr mit zwei mal elf Jahren ein kölsches Jubiläum“, sagt Fabian Franzen, seit fünf Jahren Vorsitzender der Mai-freunde Niederzier, die mit der „Kölschen Nacht“ traditionell in ihr Maifest-Wochenende starten. „Und dafür wollten wir uns natürlich etwas Besonderes einfallen lassen. Brings passt perfekt.“

Das sehen die Menschen im Zelt nicht anders, die sich freuen, dass nach 2005 und 2007 die Kölsch-Rocker noch einmal in Niederzier zu Gast sind. „Bis zum nächsten Mal darf die Pause nicht so lange sein“, ruft Peter Brings seinen Fans zu und heizt mit seinen Bandkollegen Stephan Brings, Kai Engel, Harry Alfter und Christian Blüm dem begeisterten Publikum so richtig ein.

„Dat ist geil“, „Jeck Yeah“, „Polka“, „Halleluja“ und „Su lang“ sind nur einige der Brings-Hits, die in Niederzier zu hören sind. Das Publikum erweist sich als absolut textsicher, tanzwütig und schunkelfreudig. Alle machen mit, alle haben großen Spaß. Die Musik ist rockig, die Männer von Brings können aber auch leise und einfühlsam. Die Musiker sind auf der Bühne ein tolles Team, das perfekt funktioniert. Ständig haben die Musiker Blickkontakt, die Kommunikation klappt.

Brings ist mit viel Technik zur „Kölschen Nacht“ gekommen. Es gibt eine Videoshow, Licht, Nebel – neben dem perfekten Sound eben alles, was ein gutes Rockkonzert braucht. Vor allem ist es aber die unbändige Freude von Peter Brings und Co., die das Publikum begeistern. „Die haben so viel Spaß an ihrer Musik“, meint Helga Breuer aus Vettweiß. „Da muss man einfach mitmachen. Ein Brings-Konzert ist das beste Mittel gegen schlechte Laune.“

„Dass zwei unserer Ehrenmitglieder“, sagt Fabian Franzen, „vor 22 Jahren die Idee hatten, eine Kölsche Nacht nach Niederzier zu holen, war die beste Idee für unseren Verein überhaupt. Das war absolut goldrichtig.“ Niederzier, ergänzt er, sei „ein gutes Pflaster für kölsche Musik. Die Leute kommen und machen mit. Was kann es Besseres geben?“ Gleichwohl bedeutet die Organisation eines so großen Konzertes natürlich auch viel Vorbereitung und noch mehr Verantwortung.

Das Zelt ist mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern deutlich größer als sonst. Darüber hinaus haben die Maifreunde sich entschlossen, Parkgebühren zu kassieren, um auch die Verkehrssituation in Niederzier im Griff zu behalten. „Wir wollen uns mit dem Geld aber nicht selbst bereichern“, sagt Franzen. „Im Gegenteil: Unsere Parkeinnahmen kommen Peter Borsdorff und seiner Aktion ‚Running for Kids‘ zugute.“

Am Ende kommen 500 Euro (von den Maifreunden deutlich aufgerundet) zusammen. „Bei uns im Verein“, ergänzt Volker Wenzel von den Maifreunden, „wird Zusammenhalt groß geschrieben. Natürlich bedeutet so ein Konzert viel Verantwortung. Wir können das nur meistern, weil unsere älteren Mitglieder uns so tatkräftig unter die Arme greifen.“

Die Menschen im Festzelt feiern immer noch ausgelassen, auch lange, nachdem Brings sich mit „Heimjon“ von seinen Fans verabschiedet hat, und die „Bremsklötz“ übernommen haben. Im nächsten Jahr werden die meisten hoffentlich wiederkommen. Dann gibt es wieder drei Künstler beziehungsweise Bands in Niederzier. Das Programm für die 23. „Kölsche Nacht“ steht schon: Marita Köllner, „Kasalla“ und die „Domstürmer“ werden dann das Festzelt am Weihberg rocken.

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