Inden - „Brauweilers Max” als neuer Nachbar des Indemanns

„Brauweilers Max” als neuer Nachbar des Indemanns

Von: Volker Uerlings
Letzte Aktualisierung:
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Von Düren auf die Goltsteinkuppe: Der mobile Nachbau der Kultkneipe „Brauweiler´s Max” ist neuer Nachbar des Indemannes - für eine befristete Zeit. Foto: Uerlings

Inden. Nur zehn Personen dürfen den rechten Arm des Indemannes auf der Goltsteinkuppe gleichzeitig betreten. Das war in den vergangenen Wochen kein Statik-, aber ein Massenproblem, denn die 36 Meter hohe Aussichtsfigur auf der Goltsteinkuppe ist auch ohne „Drum und Dran”, also Unterhaltung am Boden, ein Publikumsmagnet.

Bis zu 2000 Besucher zählten die Verantwortlichen der Gemeinde Inden und der Indeland-Gesellschaft an Sonntagen. Die knubbelten sich auf allen Ebenen.

Für Nostalgiebewusste

Künftig könnten sich vor allem nostalgiebewusste Dürener hinzugesellen, denn „ihre Kultkneipe” wird befristet der Nachbar des Indemannes. Der rollende Nachbau im Übersee-Container, den viele tausend Annakirmes-Besucher kennen, macht Station auf der Goltsteinkuppe. Dienstag schon stand die bis ins kleinste Detail originalgetreue Replik von „Brauweiler´s Max”, die auf dem großen Volksfest viele frühere Stammgäste ob ihrer „Echtheit” verblüffte, neben dem Koloss.

Am Mittwoch werden oben in Lucherberg das „Gastronomiekonzept” und die weitere Entwicklung des Geländes vorgestellt. Dann ist klar, zu welchen Zeiten und wie lange der „Max” geöffnet ist und der Stahlfigur Gesellschaft leistet.

Vom Erfolg des „Leuchtturms”, der in den Abendstunden illuminiert wird, sind viele überrascht. Täglich von 16 bis 20 Uhr zählen Mitarbeiter der Gemeinde 30 Besucher die Stunde bei schlechtem Wetter und über 100 bei guten äußeren Bedingungen. Am letzten Sonntag waren es in vier Stunden 1500 Menschen, die die 192 Treppenstufen unter die Füße nahmen - in der Nachmittagszeit lässt sich auch der Aufzug nutzen.

„Hochgerechnet waren das am Sonntag von morgens bis abends sicher 2000 Besucher”, sagt der Indener Bürgermeister Ulrich Schuster. Eine Woche zuvor wurden 1200 Gäste registriert. Das lässt hoffen, dass noch mehr Menschen ihre Freizeit auf oder am Indemann gestalten, wenn es attraktive Angebote in der Umgebung gibt. Die Gastronomen in der Gemeinde haben dem Bürgermeister bestätigt, dass sie ein Zusatzgeschäft verzeichnen. „Davon allein könnten sie nicht leben, aber zusätzlich ist das ja nicht zu verachten”, sagt Schuster.

Keine statischen Probleme

Der Arm des Indemannes, der laut Medienberichten aus „statischen Gründen” gesperrt worden sei, wird begehbar sein, wenn ein Drehkreuz installiert worden ist. Das zählt die Personen bis zehn und blockiert darüber hinaus. Mit der Standfestigkeit der Figur und der Stabilität des Armes hat das laut Schuster „gar nichts zu tun”. Wenn aber zum Beispiel Schulklassen im 18 Meter hohen Arm herumhüpfen, gerät der Ausleger in Schwingung. Und nicht nur der: Dann sei zu befürchten, dass Besuchern übel werden könnte.
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