Düren - „Braune Erde“: Lesung für 35 Mädchen

„Braune Erde“: Lesung für 35 Mädchen

Von: kin
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Der Schriftsteller Daniel Höra war gestern zu Gast an der Angela-Schule in Düren. Er präsentierte sein neues Buch „Braune Erde“. Foto: kin

Düren. In Raum 204 der St.-Angela-Schule hätte man gestern Morgen die berühmte Stecknadel fallen hören können. Die Schülerinnen aus der Klasse von Elke Bauer hörten aufmerksam zu, als Schriftsteller Daniel Höra ihnen aus seinem aktuellen Roman „Braune Erde“ vorgelesen hat.

Die Mädchen der Klassen sieben und acht, die alle Mitglied des „Leseclubs“ der Angela-Schule sind, hatten diese Lesung bei einem Wettbewerb gewonnen. Der „Leseclub“ der Angela-Schule hatte die Jury des Leseförderwettbewerbs „abc düren“ mit seiner Arbeit einfach überzeugt. Die Schülerinnen überlegen sich gemeinsam mit Deutschlehrerin Elke Bauer, welches Buch sie lesen möchten, sprechen anschließend darüber und veröffentlichen ihre Rezensionen auch im Schaukasten der Schule, damit auch andere Kinder davon profitieren können. Klar, dass die Leseratten sich über den Besuch von Daniel Höra an ihrer Schule mächtig freuten.

Daniel Höra ist 1972 geboren und hat schon als Möbelpacker, Altenpfleger, Taxifahrer und beim Fernsehen gearbeitet. „Braune Erde“ ist sein dritter Roman, erzählt wird eine packende Geschichte über Ben, der in einem langweiligen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern wohnt. Als plötzlich zwei neue Familie hierhin ziehen, kommt Leben in den Ort. Erst später merken Ben und seine Freunde, dass die „Neuen“ rechtsradikal sind.

Viele Fragen an den Schriftsteller

Die Mädchen von der Angela-Schule haben lange überlegt, welchen Autor sie zu der Lesung in ihre Schule einladen sollen, und sie waren von den zwei Unterrichtsstunden mit Daniel Höra total begeistert. Nicht nur, dass ihnen die Textpassagen des Autors, der mittlerweile in Berlin lebt, gut gefallen haben, nach der Lesung hatten die Mädchen zudem ausreichend Gelegenheit, mit Daniel Höra ins Gespräch zu kommen. Der berichtete von seiner Arbeit als Schriftsteller, erzählte, warum er jetzt in Berlin lebt und schrieb am Ende auch jede Menge Autogramme.

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