Brauhaus-Chefin baut Appartementhaus mit 36 Zimmern

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Brauhaus-Eigentümerin Birgit
Brauhaus-Eigentümerin Birgit Boddenberg stellte mit CDU-Mittelstandschef Rolf Delhougne den Bau des Appartementhauses vor. Foto: Abels

Birgel. 1989 hat Birgit Boddenberg den Gasthof „Zum alten Brauhaus” übernommen. Seitdem hat die Gastronomin das traditionsreiche Haus an der B 399 permanent renoviert und erweitert, vor allem um Gästezimmer.

Zuerst waren es zwei, dann vier, später zehn und heute 20 Zimmer mit 38 Betten. „Mehr ist baurechtlich an diesem Standort leider nicht möglich”, erklärt die Birgelerin. Aus diesem Grund nimmt sie nun ein Neubauprojekt im Ort selbst in Angriff. An der Ecke Monschauer Landstraße/Berzbuirer Straße will Birgit Boddenberg auf einem rund 1200 Quadratmeter großen Grundstück ein Appartementhaus auf Drei-Sterne-Niveau errichten. 1,8 bis zwei Millionen Euro will sie ohne Unterstützung Dritter in das ambitionierte Projekt investieren.

Die Baugenehmigung hält Birgit Boddenberg seit wenigen Tagen in Händen, auch die auf dem Grundstück früher stehenden Gebäude sind bereits abgerissen. Der Startschuss für den Neubau soll - wenn es der Winter zulässt - im Februar fallen. Im Sommer/Spätsommer 2014 sollen dann die ersten Appartements vermietet werden.

Im Erdgeschoss, in der ersten Etage und im ausgebauten Dachgeschoss werden jeweils zwölf Appartements entstehen, erklärt die Gastronomin. „Im Keller ist ein kleiner Fitness- und Saunabereich geplant.” Ansonsten sollen die Gäste die Logistik des Brauhauses nutzen. Dort sollen sie ihr Frühstück oder auch ihr Abendessen einnehmen.

„Aber die Gäste sollen auch die Möglichkeit haben, sich selber zu verpflegen”, erklärt Birgit Boddenberg. Aus diesem Grund wird jedes Appartement mit einer kleinen Kochnische ausgestattet. Die Gastronomin ist überzeugt, mit diesem Konzept eine Lücke im Übernachtungsangebot der Stadt schließen zu können und setzt vor allem auf Gäste, die mehrere Monate in Düren bleiben, weil sie in der Industrie, aber auch in Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen tätig sind.

Rolf Delhougne begrüßt das Projekt ausdrücklich. „Es ist wichtig, dass es noch mittelständische Geschäftsleute gibt, die Investitionen in dieser Größenordnung tätigen”, betont der Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung. Und ihn freut besonders, dass die Bauherrin fast überwiegend auf lokale Unternehmen zurückgreifen will.
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