Brass Band Düren: Generalprobe für Deutsche Meisterschaft

Von: Dietmar Engels
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Die Brass Band Düren (hier bei einem Konzert in Luxemburg) genießt in Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf und hat schon viele Erfolge errungen.
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Versprechen für den 24. Mai ein bemerkenswertes Konzert: Stefan Knodel vom Dürener Kulturbetrieb, Martin Schädlich, Dirigent der Brass Band Düren, und Schirmerr Bürgermeister Paul Larue (v.l.). Foto: Dietmar Engels

Düren. Das wird ein Fest für die Freunde der hierzulande nicht besonders bekannten Brass-Band-Musik: Im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft am 30. und 31. Mai in Bad Kissingen, bei dem sich die Musiker eine Bestplatzierung erhoffen, gibt die Brass Band Düren am Samstag, 24. Mai, ein „Tryout-Konzert“ zusammen mit der Band „Cologne Concert Brass“ und der „Brass Band Westfalen“ in der Aula des Stiftischen Gymnasiums.

Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Martin Schädlich, Dirigent der Brass Band Düren erklärt: „Im Gegensatz zur in Deutschland bekannten Besetzung einer Blasmusik-Kapelle mit Trompeten, Klarinetten, Tenorhörnern und Saxophonen sind in einer Brass Band reine Blech-Instrumente, die in ihrem Grund-Charakter alle miteinander verwandt sind, vertreten. Hierdurch entsteht ein sehr weiches und harmonisches Klangbild. Instrumente wie Cornett, Euphonium, Bariton, Horn und Tuben (alle mit Pumpventilen) eröffnen zudem technisch neue Möglichkeiten. Einen wichtigen Stellenwert hat auch die Percussion-Gruppe, die der Musikrichtung die richtige Würze gibt.“

Die Brass Band Düren wurde 1998 gegründet und entwickelte sich vom reinen Projektorchester über regelmäßigere Konzerte hin zu einer regelmäßig probenden Band, die es schon weit gebracht hat. Mehrfach hat die Band in der Kategorie „Oberstufe“ an Deutschen Meisterschaften teilgenommen und dabei zwei Mal den zweiten sowie einmal den dritten Platz erreicht. Auswärtige Konzerte gab die Band unter anderem beim Internationalen WDR Brass Band Festival in Düren, im Rahmen der Karlspreisverleihung in Aachen, in Neuss (vor rund 1000 Zuhörern), in Luxemburg und in Dürens Partnerstadt Valenciennes.

Unterstützt wird das „Tryout“-Konzert am 24. Mai vom Kulturbetrieb der Stadt Düren, die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Paul Larue. Mit den beiden Gastorchestern sind die Musiker der Brass Band Düren freundschaftlich verbunden. Die seit 1997 bestehende Band „Cologne Concert Brass“ hat bei den vergangenen vier Deutschen Meisterschaften jeweils in der Oberstufe gewonnen und tritt in diesem Jahr erstmals in der Höchststufe an. Die „Brass Band Westfalen“ trat nur ein halbes Jahr nach ihrer Gründung im Jahr 2009 bei der DM in der Mittelstufe an. Diesmal wollen die Musiker den Wettbewerb der Mittelstufe für sich entscheiden. Das reine Projektorchester setzt sich aus Musikern aus ganz Westfalen zusammen und ist schon auf großen Festivals aufgetreten.

Die Verantwortlichen der drei Orchester kamen überein, das „Tryout“-Konzert in Düren zu veranstalten, weil es in der Kreisstadt an der Rur bereits ein großes Brass Band Publikum gibt. Es gibt noch einen weiteren Grund. Dirigent Martin Schädlich, der übrigens auch das Blasorchester Birkesdorf leitet: „Mit Stefan Knodel haben wir beim Dürener Kulturbetrieb einen sehr engagierten Ansprechpartner und Liebhaber Symphonischer Musik gefunden.“

Der Eintritt zu dem hochklassigen Konzert am 24. Mai ist – wie schon erwähnt – frei. Kostenlose Eintrittskarten gibt an der Theaterkasse im Haus der Stadt und an der Kulturtheke im Bürgerbüro am Markt.

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