Frenz - Brand im Pferdestall rechtzeitig bemerkt

Brand im Pferdestall rechtzeitig bemerkt

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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften machte die Feuerwehr dem Brand in dem Frenzer Pferdestall schnell ein Ende. Foto: Röger

Frenz. Mit dem beschaulichen Sonntag Abend war es nichts für die Einsatzkräfte, die gegen 20.30 Uhr zu einem Brand nach Frenz ausrücken mussten. Dort war in einem Pferdestall Feuer ausgebrochen.

Die Gemeindefeuerwehr fackelte nicht lange. Wegen besonderer Brisanz, so Gemeindebrandmeister Georg Flatten, wurde mehr mobilisiert, als bei einem Stallbrand gewöhnlich zum Einsatz kommt. 70 Feuerwehrleute aus der Gemeinde, zehn Fahrzeuge, dazu die Drehleiter aus Weisweiler sowie Polizei und Rettungskräfte versammelten sich in der Unterstraße. Vordringliches Ziel neben der Bekämpfung des Feuers im Stall war es, ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohn- und Bürohaus zu verhindern.

Das gelang den Wehrleuten auch recht schnell, obwohl in dem Stall rund 300 Ballen Stroh und Heu lagerten. Die hatten ebenfalls Feuer gefangen, wurden aber nachhaltig abgelöscht.

Um Mitternacht war der eigentliche Einsatz beendet. Wie in solchen Fällen üblich blieb bis in den Vormittag hinein eine Brandwache vor Ort, um bei eventuell aufflackernden Brandnestern sofort eingreifen zu können.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Bewohner des angrenzenden Hauses waren von eine, wie es von der Polizei heißt, noch nicht bekannte Zeugin gewarnt und aus dem Haus geklingelt worden. Die Pferde hatte die Eigentümerin daraufhin noch rechtzeitig aus dem Stall ins Freie und in Sicherheit bringen können. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt. Sachverständige der Polizei nahmen gleich am Montagmorgen die Untersuchungen auf, um auf diese Frage eine Antwort zu finden.

Wie es heißt, war noch kurz vor dem Brand jemand in dem Stall, um die Pferde zu versorgen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Flammen zu bemerken.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird eine Fremdeinwirkung, also Brandstiftung, derzeit ausgeschlossen. Vielmehr wird eine Selbstentzündung des Heus als Ursache für das Feuer angenommen. Die Gesamtschadenshöhe wird auf bis zu 50.000 Euro geschätzt.
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