Düren - „Boygroup” mit aufregender Show

„Boygroup” mit aufregender Show

Von: han
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Sie boten ein bravouröses, mitreißendes Konzert zwischen Klassik und Pop-Hymnen: „Die 12 Tenöre”, die mit stehenden Ovationen von der Bühne verabschiedet wurden. Ein Konzert für Jung und Alt. Foto: Schmitz

Düren. Die Schwingungen beim Publikum im Haus der Stadt waren von Beginn an positiv. Und nicht erst als „Die 12 Tenöre” den alten Beach Boys Hit „Good Vibrations” anstimmten. Von Beginn an wickelten die Protagonisten die Zuhörer um den berühmten Finger.

Eine nahezu perfekte Inszenierung, eine abwechslungsreiche und zum Teil aufregende Choreografie sowie Stimmen, die die Musik vielfältig erklingen ließen.

Treffsicher zwischen den Stilen

Die Sänger „wilderten” in vielen Genres wie Klassik, Classic-Hits, Evergreens, Musicals sowie deutschen Volkswaisen und brachten auch eine Prise Klamauk auf die Bühne. Die aus unterschiedlichen Nationen zusammengesetzte „Boygroup” überzeugte nicht nur in einem der wohl aufregendsten Stimmfächer der Gesangsmusik, sondern die „klassisch” ausgebildeten Tenören konnten spektakulär tanzen, charmant moderieren und wechselten treffsicher zwischen den Stilen.

Klassische Arien wechselten mit Pop-Hymnen, italienisches Lebensgefühl mit der deutschen Erkenntnis „Veronika, der Lenz ist da”. Da tropfte der Schmalz eines „Dein ist mein ganzes Herz” oder „O Sole mio” sowie „Ave Maria no morro” auf die Bühne. Doch niemand rutschte aus. Die Tenöre tanzten nach Michael Jacksons „Thriller”, stimmlich gewaltig, tänzerisch ausdrucksstark. Starke Szenen in der „Sequenz der hohen Töne”.

Fantastisch die Interpretation von „Bohemian Rhapsody”: Freddy Mercury schien in der vorösterlichen Zeit ebenso wieder lebendig zu werden wie John Lennon, dessen „Imagine” in der Cover-Version der „12 Tenöre” ebenso unter die Haut ging wie der rockige Beatle - Song „Come together”. Klassischer und moderner Sound wechselten ab, griffen gekonnt ineinander über. Da peitschte ein „We will rock you” über die Bühne, nachdem man zuvor noch in die Arie „Nessun dorma” aus der Puccini Oper „Turandot” versunken war.

Zunächst verhalten, steigerte sich das Publikum immer mehr in die Schau, ließ sich von der mitreißenden Leidenschaft der Lieder, den aufwendigen Lichteffekten und der starken Vorstellung der Tenöre anstecken, die ihre Show im nur halb gefüllten Haus der Stadt zwar professionell, aber dennoch mit Hingabe über die Runden brachten. Der verdiente Lohn waren stehende Ovationen des Publikums. Es war ein Beifallssturm, der sich zum Orkan steigerte, als die „12 Tenöre” den Joe Cocker Song „You can leave your hat on” anstimmten. Die Melodie, die Fundament fast jeder tänzerischer Entblätterungsszene ist und die auch Tenöre selbst „animierte”.
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