Gürzenich - Boxnation Düren: „Sechs Trainingstage pro Woche“

Boxnation Düren: „Sechs Trainingstage pro Woche“

Von: kte
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Laith Hamad (Mitte, 4. von links) und Kardo Khaled (Mitte, 2. von rechts) gründeten den neuen Boxverein „K&L Boxnation Düren“. Foto: Kevin Teichmann

Gürzenich. In das Boxangebot der Dürener Sportvereine reiht sich nun ein weiterer Vertreter ein. „K&L Boxnation Düren“ heißt der neue Verein. Gegründet wurde er von den Boxtrainern Laith Hamad und Kardo Khaled, die beim Boxring 55 ihre Trainerausbildung absolviert haben.

Bislang unterstützten sie bereits befreundete oder verwandte Boxtalente dort und im Bereich des Privatcoachings. Jetzt trainieren sie nach Differenzen mit dem Boxring die Jungspunde regelmäßig im Body-Gym Sportstudio an der Mariaweilerstraße – und in ihrem eigenen Verein.

„Bei uns kann jeder mittrainieren, der möchte. Leistungsathleten bieten wir aber eine zusätzliche, besonders intensive Betreuung mit bis zu sechs Trainingstagen pro Woche an“, fasst Laith Hamad den Grundgedanken der Dürener „Boxnation“ zusammen. Interessierte bräuchten aber nicht zurückschrecken ob der Leistungsgruppe. „Wir haben auch eine Fitness- und eine Freizeitgruppe. Es ist für jeden etwas dabei. Egal ob jung oder alt“, sagt Kardo Khaled.

Neben Khaled und Hamad, die als Cheftrainer fungieren und derzeit den C-Lizenzschein innehaben, werden die Boxer von Co-Trainer Mansur Nazarov gecoacht. Gemeinsam möchten sie jeden einzelnen Boxer – egal ob Hobby- oder Leistungsboxer – weiterbringen: „Das steht für uns an erster Stelle.“

Die Gründungsversammlung fand im August statt, jetzt hat der Club das Training aufgenommen. 20 Mitglieder hat „K&L“ bereits, darunter einige Titelträger aus diversen Gewichtsklassen (31 bis 64 Kilogramm). „Musterschüler“ und Vorbild für die anderen Boxer ist Rasul Hamad, bis dato auch beim Boxring Düren erfolgreich. Laiths jüngerer Bruder wurde 2016 Deutscher Vizemeister. 2017 schnappte er sich dann den ersten Platz auf dem Podium.

Über diesen Titelgewinn qualifizierte er sich für die Europameisterschaft – bei der er unter Startern aus 20 Nationen in der 52-Kilogramm-Klasse den sechsten Platz belegte. „Von seiner Erfahrung können die anderen Boxer profitieren“, erhoffen sich Laith Hamad und Kardo Khaled einen Schub für die Sportler. Ein weiterer Antrieb soll die Förderung bei internationalen Turnieren sein. „Dafür sind wir aber auf Sponsoren und Gönner angewiesen, damit wir Startgelder und Reisekosten bewältigen können“, sagte Hamad.

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