Niederzier - Boule ist eine Sportart für Bewegung und Begegnung

Boule ist eine Sportart für Bewegung und Begegnung

Von: Hartmut Prüss
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Neueste Errungenschaft im Garten des Sophienhofs: Eine Boule-Bahn. Zum Auftakt fanden bereits erste „Wettkämpfe“ statt – Männer gegen Frauen. Foto: Hartmut Prüss

Niederzier. Auch wenn die bisherigen Freizeitangebote für die Bewohner bereits überdurchschnittlich waren, so haben die Verantwortlichen der Wohnanlage Sophienhof in Niederzier noch eine Schippe zugelegt. Zum 20-jährigen Bestehen wurde in der großzügigen Gartenanlage eine Boule-Bahn als hauseigene Attraktion in Betrieb genommen.

Als Bernhard Bozen, Mitarbeiter des Sozialen Dienstes der Einrichtung, die Idee hatte, eine solche Bahn für das aus der Antike stammende Kugelspiel anzulegen, fand er bei Geschäftsführerin Gerlinde Kremers offene Ohren. Unter einem stattlichen Baum entstand die Abwurfzone, von der aus die Spielerinnen und Spieler die Metallkugeln möglichst zielgenau auf die Bahn werfen.

In Eigenregie errichteten die Haustechniker ein von massiven Kanthölzern eingerahmtes Spielfeld, das nach Auskunft der Planer mit 16 x 4 Metern sogar Wettkampf-Format habe. Vor der Planung ließen sich die Verantwortlichen von Dürener Boule-Sportlern Tipps für den Bau sowie die Spielregeln geben.

Mit der neuen Anlage sollen die Bewohner zwei wichtige Faktoren für ihre Vitalität angeboten bekommen, nämlich „Bewegung und Begegnung“, wie die Geschäftsführerin der Wohnanlage bei der Eröffnung betonte. So sei geplant, dieses Angebot auch Bewohnern aus dem stationären Bereich zu machen. Initiator Bernhard Bolzen, der sich organisatorisch um die Boule-Bahn kümmert, wird deshalb von seiner Kollegin Sonja Schmidt unterstützt.

Das 20-jährige Bestehen der Wohnanlage wurde im Übrigen mit einem Sommerfest von Bewohnern und zahlreichen Gästen gefeiert. Beim Gottesdienst im Freien wurde noch einmal an die Anfänge der von dem Ehepaar Sophie und Viktor Schroeder errichteten Stiftung erinnert. Bürgermeister Hermann Heuser überbrachte die Glückwünsche der Kommune und erinnerte an wichtige Stationen in der Chronik. Kulinarische und musikalische Darbietungen rundeten das Programm ab, bei dem es auch Spiel und Spaß für die jüngsten Besucher gab.

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