Blick in die Tagebau-Historie

Von: hs
Letzte Aktualisierung:
echtzerwaldbu
Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Udo Lettmeyer, erläutert die erste Info-Tafel im Echtzer Stifterwald. Foto: hs

Echtz. Im Stifterwald ist jetzt die erste Info-Tafel aufgestellt worden. Eine ganze Serie Tafeln dieser Art sollen an historisch bedeutsamen Stellen folgen, betonte der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, Udo Lettmeyer. Die Finanzierung läuft über den Verein und über Spenden.

Die Tafel im Stifterwald erinnert daran, dass der Bereich des Echtzer Sees, des Stifterwaldes und auch der Sportanlagen früher ein Braunkohlentagebau war.

Die gesamte Landfläche für den Tagebau betrug etwa 170 Hektar, davon wurden etwa 132 für die Landwirtschaft rekultiviert. Für Waldflächen wurden 17 Hektar gebraucht, für die Wasserflächen elf. Der Rest wurde für Straßen, Wege und sonstige Flächen genutzt.

1988 beschloss der Bezirksausschuss Echtz-Konzendorf die Bepflanzung einer freien Fläche auf dem ehemaligen Gelände der Grube Alfred. Der neue Wald sollte das Naherholungsgebiet „Echtzer See” ergänzen.

Die Bäume konnten zu Anlässen wie Trauungen, Jubiläen, Taufen und Geburtstagen gestiftet werden. Der Wald ist inzwischen komplett. Mehr als 60 Bäume bilden einen Park, der auch von Rad- oder Wandergruppen angefahren wird.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert