Birkesdorf - Blasorchester Birkesdorf zeigt sich rockig und majestätisch

Blasorchester Birkesdorf zeigt sich rockig und majestätisch

Von: kw
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Das Blasorchester Birkesdorf unter der Leitung von Martin Schädlich spielte auf seinem Konzert in St. Peter nicht nur Kirchenmusik, sondern auch Popmusik und Musicalhits. Foto: Kristina Wollseifen

Birkesdorf. Eine wohlklingende Mischung aus Popmusik, Musicalhits und kirchlichen Klassikern präsentierte das Blasorchester Birkesdorf (BOB) in seinem Kirchenkonzert in der Birkesdorfer Kirche St. Peter.

Die knapp 100 Musiker, die sich auf das Nachwuchsorchester und das Hauptorchester aufteilen, hatten seit Monaten intensiv für das Konzert geprobt. Ihre Begeisterung für das Musizieren ist allgegenwärtig, auch wenn die Kirchenbänke bei diesem Konzert nicht ganz voll besetzt waren.

Furioser Auftakt

Traditionell macht das Nachwuchsorchester den Auftakt. Nachdem das Bläserquintett das Konzert eröffnet hatte, griff Biljana Weidlich zum Taktstock und die Musiker setzen zu „En natt forbi“ von Jan Eggum an. Spannungsvoll ging es danach weiter mit Andrew Lloyd Webbers „Phantom of the Opera“. Die unverkennbare Melodie aus Peter Maffays Tabaluga, „Nessaja“, rundete den Auftritt des jungen BOB-Nachwuchses ab.

Nach kurzer Zeit hatten andere Musiker die Stühle im Altarraum eingenommen. Unter der Leitung von Martin Schädlich zeigte nun das Blasorchester Birkesdorf seine musikalischen Qualitäten. Die „Spartanburg Overtüre“ von Barry E. Koppertz war ein furioser Auftakt für all das, was noch folgen würde. Mit der „Jupiter Hymn“ von Gustav Holst ließen die Musiker das Bild eines mächtigen Planeten entstehen. Sie überzeugten mit einer guten Dynamik und ließen ihre Noten zu einem dichten Klangteppich zusammenfließen. Der hohe Kirchenraum verstärkte ihren Klang noch zusätzlich.

Ein bekanntes Lied fand sich nicht nur in Offenbach-Jordaans „Menuet en Barcarole“ aus „Hoffmann’s Vertellingen“ wieder, sondern auch in „Evita“ von Andrew Lloyd Webber. Das Arrangement von Marcel Peeters, das sich durch einige Tonarten- und Tempowechsel auszeichnete, verband mehrere Titel des Musicals miteinander. Neben argentinischen Rhythmen, schweren und leichten Walzern und der ein oder anderen gewollten Dissonanz gehörte zum Abschluss natürlich auch „Don‘t cry for me Argentina“ dazu.

Verschiedene Solisten an Saxophon oder Flöte schmückten das anspruchsvolle Arrangement zusätzlich aus. Gerade bei Beethovens „Adagio cantabile“ zeigten die Orchestermitglieder deutlich, wie harmonisch sie zusammenspielen können. Mit dem letzten Stück, der dreisätzigen „New Ba- roque Suite“ von Ted Huggens, das nicht nur majestätisch, sondern auch rockig und akzentuiert klang, schlossen sie das Kirchenkonzert erfolgreich ab.

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