Blasorchester Birkesdorf zeigt Querschnitt von Musikstilen

Von: km
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Das Blasorchester Birkesdorf und sein Jugendorchester spielten ihr jährliches Konzert in der Kirche St. Peter. Foto: Kim Statzner

Birkesdorf. Mit einem Querschnitt durch symphonische Blas- und Popmusik zeigte das Blasorchester Birkesdorf bei seinem jährlichen Kirchenkonzert am vergangenen Sonntag sein Können. Zusammen mit dem Jugendorchester traten rund 85 Musiker in der Birkesdorfer Kirche St. Peter auf.

Trotz sommerlichen Wetters war die Kirche gut besucht. Wie schon in den vergangenen Jahren eröffnete das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Biljana Weidlich und Jörg Engelmann den musikalischen Nachmittag.

Vor allem die Jugendarbeit wird beim Birkesdorfer Blasorchester großgeschrieben. „Wir fangen schon im Kindergartenalter mit musikalischer Früherziehung an“, erklärt Burghard Mohren, erster Vorsitzender des Vereins. „Dort werden die Kinder an die Musik herangeführt, zum Beispiel mit Blockflötenspielen. Später können sie dann zunächst beim Jugendorchester und später bei den Großen mitspielen.“

Dieses Jahr eröffneten die jungen Musiker mit einer fetzigen Interpretation von Andreas Bouranis „Auf uns“. Weiter ging es mit Ennio Morricones „Gabriel’s Oboe“ aus dem britischen Film „Mission“ von 1986, ein Stück, das sofort ins Ohr geht. Schlussendlich wurde Rachel Plattens „Fight Song“ präsentiert.

Bevor dann „die Großen“ alleine an der Reihe waren, spielten Jugend- und Hauptorchester zusammen – jetzt unter Dirigent Thijs Zenden – ein Stück aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ mit dem französischen Titel „Vois Sur Ton Chemin“, übersetzt „Sieh auf deinen Weg“. Gänsehautstimmung

Passend zur Zusammenarbeit von Jung und Alt thematisiert das Stück den Weg von scheinbar vergessenen Jungen, die von ihrem Musiklehrer Monsieur Mathieu und den Chorgesang zurück ins Leben geführt werden.

Die harmonische Darbietung sorgte in der Kirche für Gänsehautstimmung.

Auch das Blasorchester zeigte sein ganzes Können mit der Symphonie „Mannin Veen“ von Haydn Wood und irischen Klängen von Mike Batt. Aber auch Metallicas Metal-Ballade „Nothing else matters“ wurde neu interpretiert.

Bei dieser Wanderung durch verschiedene Stile zeichneten sich die Musiker mit ihrem harmonischen Zusammenspiel und gekonnter Akzentuierung aus. Nach Danny Elfmans „Alice in Wonderland“ schlossen sie das Konzert mit „Wiener Cocktail“, einem Arrangement Nick Hillarys, ab.

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