Bis Ende 2013 sollen bis zu 100 weitere U3-Plätze entstehen

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Düren. Die Mitglieder des Dürener Jugendhilfeausschusses sind sich einig: Der Ausbau der Betreuungsplätze für unter Dreijährige (U3) muss weiter gehen, auch wenn die vom Land NRW zur Verfügung gestellten Mittel die Stadt nicht in die Lage versetzen werden, den ab 2013 geltenden Rechtsanspruch zu erfüllen.

Die Stadt Düren würde rund 7,9 Millionen Euro benötigen, um die von Bund und Land geforderte Quote von 35 Prozent U3-Plätzen zu erreichen. „Wir erhalten aber lediglich 1,6 Millionen Euro”, erklärt Thomas Floßdorf, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, dass der im November 2010 getroffene Ratsbeschluss, „ohne eine dem Konnexitätsprinzip folgende Bundes- und Landesfinanzierung nicht erreichbar ist”.

Mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen hat die Dürener Politik nun eine Prioritätenliste erarbeitet. „Aus Sicht der Jugendpolitik müssen im Doppelhaushalt 2012 und 2013 jeweils 800.000 Euro pro Jahr für den U3-Ausbau zur Verfügung gestellt werden”, betont Floßdorf.

Wenn dies gelänge, stünden insgesamt 3,2 Millionen Euro für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung. „Dann hätte die Stadt die gleiche Summe zur Verfügung gestellt, wie Bund und Land zusammen und damit einen wirklichen Kraftakt geleistet”, untermauert der Christdemokrat die Forderung. Hiermit könnten wahrscheinlich zehn Kindertageseinrichtungen neu- oder umgebaut werden und zusätzliche 90 bis 100 Betreuungsplätze geschaffen werden. Der JHA-Vorsitzende betonte, dass Vertreter aller im Jugendhilfeausschuss beteiligten Fraktion konstruktiv mit den Trägern an dieser Prioritätenliste gearbeitet haben.

„Es ist ein gutes Signal an die Eltern, dass hier in Düren an der Sache orientiert und nicht unter parteipolitischem Kalkül versucht wird, mit den vorhandenen Ressourcen den größtmöglichen Ausbau zu schaffen, um damit jungen Eltern die Möglichkeit zusätzlicher Kleinstkinderbetreuung zu geben,” resümmiert Floßdorfst.

Oberste Priorität haben dabei laut Floßdorf die bereits per Ratsantrag geforderten Neubauten in Arnoldsweiler, in der Friedrichstraße sowie in Düren Ost.
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