Birkesdorf - Birkesdorfer Krankenhaus hat endlich eine Haltestelle

Birkesdorfer Krankenhaus hat endlich eine Haltestelle

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Mit einem gewissen Elternstolz stellten die Verantwortlichen die neue Bushaltestelle vor dem Marien-Hospital in Birkesdorf vor, für die alle Parteien und Gremien letztendlich an einem Strang zogen.

Birkesdorf. Es war eine schwierige Geburt, der Werdegang der neuen Bushaltestelle vor dem Haupteingang des Marien-Hospitals in Birkesdorf. Dürens Bürgermeister Paul Larue (CDU) unterstrich in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Anlage.

Während die anderen Krankenhäuser der Stadt bereits seit vielen Jahren gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind, hinkte das Marien-Hospital hinterher. Kein Linienbus steuerte die Institution direkt an, Fußwege von 300 Metern waren in Kauf zu nehmen: Schwierig für Menschen, die ärztlicher Hilfe bedürfen, oder auch für deren eventuell nicht mehr so junge Angehörige.

Die Notwendigkeit habe sich in den vergangenen Jahren noch drastisch erhöht, sagte der Bürgermeister. Denn nach und nach wurde dem schon traditionsreichen Krankenhaus in Birkesdorf ein Seniorenzentrum und ein medizinisches Versorgungszentrum angegliedert. Peter Koschorreck, Vorsitzender des Verkehrs- und Bauausschusses und Mitglied des Bezirksausschusses Birkesdorf, erinnerte sich in seiner Ansprache: „Zunächst gab es einen Wettstreit der Parteien, dann aber zogen alle an einem Strang und setzten sich gemeinsam für eine bessere Anbindung ein. Die Gemeinsamkeit führte zum Erfolg.“ Zunächst gab es seitens der DKB (Dürener Kreisbahn) große Bedenken. Mit einem Gelenkbus durch die teilweise engen Straßen von Birkesdorf zu steuern, schien stellenweise gar nicht machbar.

„Nach etwa sechs untersuchten Varianten platzte aber endlich der Knoten, das Ergebnis: Haltestelle der Linie 205 in der Birkenallee, Umbau einiger Kurven, Bau, Wegfall und Verschiebung einiger Haltestellen, Kosten rund 30.000 Euro“, sagte Koschorrek. Einig waren sich die Beteiligten, dass auch die rund 1000 Mitarbeiter des Marien-Hospitals und der angegliederten Anlagen vom Busangebot profitieren werden, was wiederum die Parkplatzsituation in Birkesdorf entlasten könnte.

Ebenfalls sehr zufrieden äußerte sich Hans-Peter Nießen, der Geschäftsführer der DKB. Nießen: „Alles ist besser als nichts. Wir wissen, dass sich die Taktung noch verbessern lässt, aber ein sehr guter Anfang nach fünfjähriger Planung ist gemacht.“ An der neuen Bushaltestelle befindet sich für sehbehinderte Mitmenschen ein Blindenleitstreifen.

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