Birgit Fischers Foto von Metallröhren wird im Internet prämiert

Von: Bruno Elberfeld
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Das preisgekrönte Foto: Birgit Fischer „schoss” es im Tagebau. Zu sehen sind Metallröhren.

Düren. Ein Fotografenkollege musste die Neuigkeit ans Licht bringen: Birgit Fischer aus Düren, leidenschaftliche Fotografin und Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Düren, hat das „Foto der Woche” geschossen. Dieses Foto war eine Woche lang das erste auf der Homepage von „Photo.Net”.

Unter Millionen Einsendern weltweit ist das Foto vorgestellt, im Internet von Fotografen besprochen worden und kam schließlich mit einigen anderen Fotos in die engere Auswahl. „The Elders”, ein sogenannter Ältestenrat, ein Gremium, das entscheidet, welches Foto für eine Woche den ersten Platz auf der Internetseite einnehmen soll, wählte für letzte Woche Fischers Foto aus.

Stolz und Freude

„Ich war zunächst total überrascht”, sagte Birgit Fischer in aller Bescheidenheit, „zumal ich persönlich dieses Foto nicht für mein bestes halte.” Stolz und Freude über die Auszeichnung empfand sie erst einige Tage später.

Während einer der obligatorischen Ausflüge zum Tagebau der Rheinbraun in Hambach schoss Birgit Fischer schon vor längerer Zeit dieses Foto: Es zeigt eine ungeordnete Ansammlung von Metallröhren.

„Das Motiv weckte in mir sofort eine Spannung”, sagt die Fotografin. Es war voller Dynamik und deshalb musste sie einfach auf den Auslöser drücken, als sie die Röhren entdeckte.

Sie setzte es auf besagte Internetseite und schon war der Prozess in Gang gesetzt. Aus aller Herren Länder kamen - wie üblich - Kritiken, positive wie negative, und es wurde heftig diskutiert.

Vergangene Woche war es dann so weit: Das Bild stand für alle sichtbar auf der ersten Seite, als das Foto der Woche von einer internationalen Fotogemeinschaft ausgewählt und ausgezeichnet, eine große Ehre für die Künstlerin. Vorgestellt worden ist die Fotografin vor einiger Zeit in unserer Zeitung mit einem Aufruf.

Sie möchte ein Fotobuch erstellen, das Fassaden in Düren und Umgebung aus den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts zeigt. Mehrere Fassaden sind schon abgelichtet, für die Erstellung eines Buches fehlen ihr noch einige Motive.

Deshalb bittet die Künstlerin die Bevölkerung noch einmal um Mithilfe. Wer also an seinem Haus, egal wo, eine bemerkenswerte Fassade hat, möchte sich bitte bei Birgit Fischer melden. Die Fotografin ist erreichbar unter birgit@lichtbildnerin.de oder telefonisch unter 02421 / 2085844.
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