Bilder von der Annakirmes haben Josef Goertz berühmt gemacht

Von: Jana Peterhoff
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Pit Goertz, Bildhauer und künstlerischer Leiter von Schloss Burgau, eröffnete die Fotoausstellung „Pertospektive Josef Goertz“ in Düren. Foto: Jana Peterhoff

Düren. Schwarz-weiße Fotografien hängen an den Wänden eines Raumes, versteckt an der Yorckstraße 3. Eine Kunstausstellung, die fast perfekt harmoniert mit dem Kontrast, der sich aus einem stark beleuchteten Innenraum, eingetaucht in die herbstliche Dunkelheit draußen, ergibt.

Das strahlend weiße und warme Licht empfängt seine Gäste, die schnell aus der Dunkelheit herauswollen und in die warme Stube eilen. Der Anlass hieß Josef „Juppi“ Goertz, ein vielseitiger und exzentrischer Dürener Künstler, der vor zwei Jahren diese Welt verlassen hat. Der Arbeitsbereich „Bildende Kunst“ im Kunstförderverein des Kreises Düren organisierte die Retrospektive als einen ersten Versuch, Teile seines fotografischen Werks zu würdigen und den Dürenern zu präsentieren.

Kurzweilige Rede

Pit Goertz, Bildhauer und künstlerischer Leiter von Schloss Burgau, eröffnete mit einer kurzweiligen Rede, die versuchte, den Kunstinteressierten die vielen Seiten der Persönlichkeit Juppi Goertz möglichst lebendig näherzubringen. Wie die Welt dieses Zeitgenossen aussah, wie er sie mit seinen Augen und seiner Kamera gesehen hat und wie er sie haben wollte, das kann jetzt auch die Öffentlichkeit durch diese Ausstellung erfahren.

Dieser Schatz darf nicht verloren gehen, sind sich die Nachfahren, vertreten unter anderem von Pit Goertz, sicher. Arbeiten aus ganz frühen Jahren bis hin zu den Werken von 2010, als er während einer Balkanreise das Land der Skipetaren in Fotografien festgehalten hat, sind zu sehen.

Ausgestellt werden zum Beispiel Fotografien, welche die Natur, die Annakirmes von hinten und Strohmieten-Landschaften ablichten. Eine fast spirituelle Tiefe strömt aus den Landschaftsfotografien. Es sind die Annakirmesbilder, die Juppi Goertz berühmt machten. Sie wurden schon auf der internationalen Fotografenschau in Avignon in Südfrankreich gezeigt. Die Werkschau ermöglichten Freunde und Nahestehende sowie der Kunstförderverein des Kreises Düren, die Fotografische Gesellschaft Düren und Helmut Müllejans.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 27. November in den Räumen der Galerie, Yorkstraße 3, in Düren-Ost zu sehen.

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