Big Band der Bundeswehr: Musik kommt „optisch und akustisch“ besser an

Von: cro
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„Die Darbietungen haben sich geändert“: Peter Blum sorgt am Samstag in der Arena für die Musik, die Leinwand für das Audiovisuelle, auf das Konzertbesucher immer mehr Wert legen würden. Foto: Rose

Düren. Es reicht nicht mehr aus, „nur gute Musik“ zu machen, sagt Peter Blum. Die Darbietungen an sich hätten sich in den vergangenen Jahren geändert, weshalb für das Publikum das „Audiovisuelle“, also alles fürs Auge, viel mehr zu einem gelungenen Konzert beiträgt.

Weil sich auch die Big Band der Bundeswehr, in der Peter Blum Trompete spielt, an die Entwicklung angepasst hat, erlebt die Arena Kreis Düren am Samstag eine Premiere: „Wir haben zum ersten Mal einen Lichtdesigner und ein Gesamtkonzept für Licht und Kamera.“

Klingt sperrig und heißt übersetzt: „Was wir an Musik rüberbringen, wird optisch und akustisch in Licht und Ton besser beim Zuschauer ankommen. Wir haben die Technik nicht von der Stange gemietet, sondern wird von extern auf uns zugeschnitten.“ Das klingt wiederum nach einem großen Versprechen des Orchesters. Zumal Blum sagt, dass die Arena räumlich gesehen ideal sei.

Innerhalb der vergangenen drei Tage hat sich die Big Band, in der der Trompeter Blum seit 22 Jahren spielt, in der Arena auf das erste Konzert in diesem Jahr mit der neuen technischen Ausstattung vertraut vorbereitet. Relativ wenig Zeit für relativ viel Aufwand, fasst es Blum zusammen, der aus Obermaubach stammt und in Nideggen wohnt. Nur der 48-Jährige und der Dürener Bruno Rütters, der Fahrer, kommen aus dem 23-köpfigen Orchester aus dem Kreis Düren.

Die technische Verbesserung wird indes nicht nur Vorteile für das Publikum haben, wie Blum erklärt. Er freut sich auf das erste Konzert, bei dem die „Bühnensounds“ besser sind, also das Monitoring optimiert wurde. „Der Techniker mischt jetzt die Sounds für uns Musiker, das ist wesentlich angenehmer, weil die Akustik von Halle zu Halle unterschiedlich ist. Vorher gab es nur einen Sound für alles über ein Mischpult“, erklärt Blum die einfache Tatsache, dass die Mitglieder ihre eigene Musik über Boxen vor oder neben sich angenehmer wahrnehmen – und nicht zu laut oder dröhnend.

Es hat nicht nur die Technik gewechselt: Blum erlebt seit 1995 nun seinen vierten Bandleader („Jeder will ein neues Konzept“), und auch die drei Sängerinnen sind neu – seit Anfang des Jahres. Zwei Monate hatte das Orchester also Zeit für die Vorbereitung, viermal die Woche hat es geprobt und seitdem drei Konzerte gespielt. „Es läuft gut“, sagt Blum.

Die Big Band spielt Eigenkompositionen von Mitgliedern sowie Medleys von Künstlern wie Whitney Houston oder Amy Winehouse. „Die Arrangements wurden aber alle extra für uns geschrieben“, sagt Blum. Es klingt wie ein weiteres Versprechen für einen gelungenen Abend.

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