Düren - BIFF-Park: 700 Menschen stimmen über die Vorschläge ab

BIFF-Park: 700 Menschen stimmen über die Vorschläge ab

Von: sj
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Spielplatzpate Wolfgang Schoeller (l.) sowie die Arbeitskreismitglieder Andreas Bohm und Lea Stollenwerk stellten die Vorschläge vor. Foto: sj

Düren. Mehr als 700 Menschen haben sich mit ihrer Meinung zu Wort gemeldet, Vorschläge erarbeitet und über Ideen abgestimmt. Die zentrale Frage lautete dabei im vergangenen Jahr: Wie kann der Park an der Dürener Feuerwache weiterentwickelt werden, und welche Projekte zur Verschönerung wünschen sich die Anwohner und Nutzer.

 „Mittlerweile haben wir die Frageaktion aus dem vergangenen Sommer ausgewertet“, stellten Spielplatzpate Wolfgang Schoeller und Andreas Bohm vom Büro für Gemeinwesenarbeit und soziale Stadtentwicklung die konkreten Ergebnisse am Samstag in einem offenen Workshop vor. Der Arbeitskreis BIFF-Park (die Abkürzung steht für „Bürgerinitiative für freie Flächen) hatte ins Bürgerhaus Süd eingeladen, um die Punkte noch einmal mit möglichst vielen Anwohnern und Interessierten zu diskutieren.

Eingangsbereich umgestalten

Drei Projekte, für die sich besonders viele Menschen ausgesprochen haben, sollen nun mit Vorrang umgesetzt werden. Dafür findet Anfang Februar ein Treffen des Arbeitskreises, der sich aus engagierten Anwohnern zusammensetzt, mit den Verantwortlichen der Stadt Düren statt. „Wir sind guter Dinge, dass unsere drei Vorschläge auch realisierbar sind“, sagte Speilplatzpate Wolfgang Schoeller.

Auf der „Wunschliste“ steht zum einen die Umsetzung einer sogenannten Miniramp für Skater, der derzeit noch am Miesheimer Weg installiert ist. Die Rampe, die noch repariert werden müsse, sei eine ideale Ergänzung des bestehenden Skater-Parks im Park an der Feuerwache. Das zweite Projekt, für das die Anwohner auf Unterstützung der Stadt bitten, ist eine Umgestaltung des Eingangsbereichs. „Der eigentliche Eigang zum Park ist etwas vernachlässigt“, bilanziert Wolfgang Schoeller. Die Menschen im Quartier schlagen eine Reparatur und Wiederinbetriebnahme des Wasserspenders vor sowie die Errichtung eines Wetterschutzes, der zugleich Sitzmöglichkeiten bietet. Auch weitere Mülleimer wären wünschenswert. Drittes Projekt ist eine Wildblumenwiese, die Farbtupfer in den Park bringen soll.

Sommer-Café

„Der Park wird rege genutzt. Jung und Alt verbringen dort gerne Zeit“, erklärt Schoeller. Aus diesem Grund kamen bei der Umfrage noch viele weitere Vorschläge für die Umgestaltung des Parks zusammen. Gewünscht werden beispielsweise ein Grill aus Stein sowie eine Feuerstelle, an der beispielsweise wieder ein Martinsfeuer entzündet werden könnte. Auch ein Sommer-Café und die Anlage eines Nutzgartens können sich die Anwohner vorstellen.

Vor mehr als 20 Jahren hat sich die Bürgerinitiative für freie Flächen gegründet und sich erfolgreich für einen Park eingesetzt. Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 24. Februar um 18 Uhr im Bürgerhaus Süd an der Lütticher Straße statt.

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