BI „Rursee“ kritisiert Bezirksregierung

Von: sis
Letzte Aktualisierung:

Nordeifel. Die Bezirksregierung in Detmold hat Ende des Jahres das Raumordnungsverfahren zur Stromanbindung des Wasserspeicherkraftwerks Nethe positiv abgeschlossen. Dies teilte die Stadtwerke-Kooperation Trianel vor einigen Tagen auf ihrer Internetseite mit.

Bekanntlich plant Trianel auch am Rursee und in Thüringen ein Pumpspeicherkraftwerk.

Projektleiter Dr. Markus Hakes sprach nach Trianel-Angaben von einem „Meilenstein“ für das Projekt auf den Gebieten der Städte Beverungen und Höxter, dass neben dem Regionalplanänderungsverfahren auch das Raumordnungsverfahren erfolgreich beendet werden konnte. Zu verdanken sei dies der „überaus konstruktiven Zusammenarbeit mit den Standortkommunen, den Bürgern und der hervorragenden Verfahrensführung der Bezirksregierung.“

Ebendiese Bezirrksregierung wird aber nun von der Bürgerinitiative „Rettet den Rursee“ kritisiert: „Das ist ein Schritt in die falsche Richtung“, heißt es in einer Erklärung der Bürgerinitiative. Die BI verweist in ihrer Mitteilung auf eine neue Studie des Frauenhofer-Instituts in Freiburg, das von den aktuellen oder zur Zeit im Bau befindlichen Pumpspeicherkraftwerken ausgeht: „Die Frauenhofer-Gesellschaft kommt zu dem Schluss, dass für die Bereitstellung von 100 Prozent erneuerbarer Energie ein weiterer Ausbau der Pumpspeichertechnologie für die Energiewende und eine kohlendioxidfreie Energieversorgung bis 2050 nicht notwendig ist.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert