Bezirksvorstand Aachen-Düren-Heinsberg wird einstimmig wiedergewählt

Von: Kevin Teichmann
Letzte Aktualisierung:
11198264.jpg
Der TVM-Vorsitzende Manfred Weber beglückwünschte den wiedergewählten Vorstand des Tennisbezirks (v.l.): Vorsitzender Anton Mülfarth, Breitensportwart Fritz Stühlen, Sportwart Bernhard Renn, die stellvertretende Vorsitzende Sandra Pesch und Kassenwart Herbert Wallraf. Es fehlt Jugendwartin Ulla Symens. Foto: Kevin Teichman

Kreis Düren/Bourheim. Es herrsch- te allgemein Einstimmigkeit bei den Vorstandswahlen des Tennisbezirks Aachen-Düren-Heinsberg: Einstimmig wurde der Gesamtvorstand bei der Jahreshauptversammlung in Jülich-Bourheim entlastet.

Und einstimmig wurden auch Anton Mülfarth als Bezirksvorsitzender, Bernhard Renn (Sportwart), Herbert Wallraf (Kassenwart), Ulla Symens (Jugendwartin), Fritz Stühlen (Breitensportwart) und Sandra Pesch (stellvertretende Bezirksvorsitzende und Pressewartin) in ihren Ehrenämtern wiedergewählt.

In den einzelnen Berichten wurde einmal mehr der hohe Stellenwert des westlichsten Tennisbezirks Deutschlands deutlich. „Ich komme immer wieder gerne in diesen Tennisbezirk. Es ist schön, an dieser höchst zu lobenden Stelle etwas sagen zu dürfen“, freute sich der TVM-Vorsitzende Manfred Weber, der extra aus Frechen angereist war, um an der Jahreshauptversammlung teilhaben zu können. „Der Bezirk Aachen-Düren-Heinsberg bietet das beste Tennis im Tennisverband Mittelrhein und ist ein Aushängeschild. Mit dem Bundesliga-Aufstieg der Männer von Blau-Weiß Aachen gibt es im neuen Jahr einen Bundesligisten mehr im TVM-Gebiet.“

Mit Blau-Weiß, Kurhaus Aachen und dem Kölner THC Stadion Rot-Weiß sind es nun schon drei Bundesligisten aus dem Mittelrhein, zwei aus dem Bezirk. „Es ist sehr erfreulich, dass unser Verband so erfolgreich ist, obwohl wir nur 5,5 Prozent aller Mitglieder des Deutschen Tennis-Bundes stellen“, freute sich Weber, der aber auch ernstere Töne anschlug: „Der DTB ist unterfinanziert und schlecht organisiert. Amateure finanzieren die Großturnier-Antrittsgelder der Profis – da läuft etwas falsch, es sollte andersherum sein!“

Aber auch im Tennisbezirk Aachen-Düren-Heinsberg gab es genügend wichtige Themen oder Neuerungen. Kuno Stirnberg, der Mittelrhein-Verbandsjugendwart, vertrat in diesem Zusammenhang die verhinderte Bezirksjugendwartin Ulla Symens. „Zeitnah“ werde ein Fragebogen, den man auf Verbandsebene entwickelt habe, hochgeladen. „Sind wir noch zeitgemäß? Vielleicht machen wir ganz viele Dinge falsch. Wir sind auf das Mitwirken der Vereine angewiesen, um zum Beispiel die Zeiten, zu denen eine Partie angesetzt wird, den Wünschen besser anpassen zu können“, bittet Stirnberg um reichlich Beteiligung.

Sobald der Fragebogen online ist, werde man die Vereine noch einmal informieren. Außerdem rief Stirnberg aber auch dazu auf, noch stärker Kooperationsmöglichkeiten mit Schulen zu suchen: „Man braucht nicht zwingend ein Netz, um Kinder an Tennis heranzuführen. Wenn wir kein attraktives Angebot schaffen, kommen uns andere Sportarten zuvor!“

Bezirkssportwart Bernhard Renn informierte anschließend über Termine und Ausrichter von Bezirks-Meisterschaft und -Pokal. 2016 findet die Bezirks-Meisterschaft vom 9. bis 15. Mai auf der Sportanlage des TC Rot-Weiß Jülich statt. Für den Bezirks-Pokal ist noch kein Ausrichter gefunden: „Das Turnier findet am 4. September statt. Wer sechs Plätze an diesem Tag noch frei hat, darf sich gerne bei uns melden.“

Eine wichtige Änderung in der Turnierordnung, die bereits zum 1. Oktober in Kraft getreten sei, hatte Renn auch zu vermelden: „Wer bei einem Leistungsklassen-Turnier – egal ob verletzt oder nicht – trotz Meldung dreimal nicht antritt, bekommt nun als Strafe 150 Ma-

luspunkte. Des Weiteren muss das Startgeld in jedem Fall gezahlt werden.“ Breitensportwart Fritz Stühlen wusste in seinem Bericht von einer positiven Entwicklung bei den Breitensport-Mixed-Turnieren zu erzählen: „Das Angebot wird immer besser angenommen.“

Der alte und neue Vorsitzende Anton Mülfarth lenkte zum Abschluss des Abends das Augenmerk noch auf ein Thema, das bundesweit im Fokus steht: „Wir sind auf das Wohlwollen der Politik und der Menschen angewiesen. Umgekehrt haben wir in meinen Augen daher die Aufgabe, uns bei der Integration der Flüchtlinge einzuschalten. Da können wir helfen. Wir sind dankbar für jede Idee, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert