Bezirksliga: Schwarz-Weiß ist wieder „sexy“

Von: say
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Positiver Blick in die Zukunft: Dirk Kalkbrenner will kommende Saison noch einen drauf legen.

Düren. Wenn man Dirk Kalkbrenner, dem Trainer von Schwarz-Weiß Düren vor der Saison gesagt hätte, dass der Kreisliga A Aufsteiger am Ende auf Platz vier der Fußball-Bezirksliga landet, hätte Kalkbrenner dies sofort angenommen, sagt er. Doch vier Niederlagen aus den abschließenden sechs Spielen kosteten die Schwarz-Weißen einen Durchmarsch in die Landesliga.

Dies drückt ein wenig auf die positive Stimmung: „Wir hatten ein Loch zum falschen Zeitpunkt. So sind wir mit einem negativen Lauf in den Saisonabschluss gegangen.“ Es war eine Saison der Läufe für die Dürener. Die ersten sechs Spiele blieben sie ungeschlagen mit der Krönung – dem 8:0 zur Einweihung des Kunstrasenplatzes gegen den TuS Schmidt.

Danach folgten vier Niederlagen am Stück, bevor wiederum eine Erfolgsserie startete, mit zwölf Siegen aus 14 Partien und mehrwöchiger Tabellenführung. Zum Abschluss fiel man in das angesprochene Loch, auch durch Verletzungen und Sperren. Grundsätzlich legte Schwarz-Weiß mit 26 Hinrunden- und 25 Rückrundenpunkten, zwei gleichstarke Serien ab.

„Schade ist, dass wir zu Hause nur 21 Punkte geholt haben“, deutet Kalkbrenner an, wo noch Verbesserungspotenzial liegt. Mit Yusuf Duman (FC Düren-Niederau) und Kevin Zander (GFC Düren 99) werden zwei Spieler die Mannschaft verlassen. Neu hinzukommen Janosch Kuckertz und Daniel Bein (beide Niederau) und Samet Günes und Dennis Gülpen (beide Viktoria Arnoldsweiler).

„Kevin Zander ist ein schwerer Verlust, aber wir haben uns gut verstärkt. Wir wollen in der kommenden Saison noch eine bessere Platzierung erreichen als Platz vier“, sagt Kalkbrenner. Da die Mannschaft großteilig zusammenbleibe, werde man noch eingespielter sein. Zuvor gab es nur einen Spieler der mehr als zwei Jahre Vereinszugehörigkeit hatte.

Kalkbrenner bemerke einen Aufschwung, sagt er: „Schwarz-Weiß ist wieder ein bisschen sexy. Wir haben einen der besten Kunstrasenplätze, die Stehtribüne wird weiter ausgebaut, die Bannerwerbung läuft. Das zeigt auch, dass wir in den letzten Jahren nicht allzu viel falsch gemacht haben.“

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