Beziehungsdrama in Düren: Herkunft der Waffen weiter unklar

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:
IMG_1564.JPG
Neue Erkenntnis nach der blutigen Beziehungstat in Düren: Der 27-Jährige, der in einem Friseursalon in der Innenstadt auf seine Frau geschossen und sich dann anschließend selbst gerichtet hatte, nutzte für seine Tat zwei Anscheinswaffen. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Der 27-jährige Dürener, der Mitte Oktober des vergangenen Jahres in einem Friseursalon in der Innenstadt auf seine Frau geschossen und sich dann anschließend selbst gerichtet hatte, nutzte für seine Tat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft zwei sogenannte Anscheinswaffen.

Wie Staatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts auf Anfrage erklärte, handelte es sich um Waffen beziehungsweise Gaspistolen, „die nach ihrem äußeren Anschein wie reale, gefährliche Waffen aussehen“, und in diesem Fall „schussfertig gemacht wurden“. Der Täter habe beide Waffen eingesetzt. Woher sie stammen, ist noch Teil weiterer Ermittlungen.

Wie viel Zeit zwischen den Schüssen und dem Einsatz der Polizei vergangen ist, lässt sich nicht mehr feststellen. Schlenkermann-Pitts erklärt diesbezüglich: „Eine zeitliche Zuordnung der Schüsse kann nicht erfolgen, da sowohl im Vorraum als auch später Schüsse abgegeben worden sind. Die Polizeibeamten, die annahmen, in dem Gebäude bewege sich noch etwas, sind davon ausgegangen, dass sich beide im hinteren Teil des Gebäudes verschanzt haben. Sobald das Sondereinsatzkommando vor Ort war, hat man das Gebäude gestürmt.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert