Bewohnerparken in zwölf Birkesdorfer Straßen

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Birkesdorf. Der Bezirksausschuss hat in einer Sondersitzung zur Parkplatzsituation rund um das Marien-Hosptital einstimmig dafür plädiert, in zwölf Straßen in Birkesdorf Bewohnerparken einzurichten.

Und zwar von der Flemingstraße im Norden bis zur Berta-Timmermann-Straße im Süden. Das Bewohnerparken soll zumeist in Mischnutzung mit Parkscheinparken oder Parkscheibenparken für Besucher eingeführt werden.

Für die SPD war bei der Beratung besonders wichtig, dass ein halbes Jahr nach Einführung des Bewohnerparkens eine sorgfältige Bilanz gezogen wird und dann gegebenenfalls Verbesserungen vorgenommen werden. Die CDU legte Wert darauf, dass die Anwohner jetzt über das Bewohnerparken informiert und befragt werden. Die vielen bei der Ausschusssitzung anwesenden Anwohner sind sich darüber einig, dass die neue Regelung nur dann etwas bringe, wenn regelmäßig Kontrollen über Falschparker durchgeführt werden. Dies sagte ein Vertreter des Ordnungsamtes zu. Bezirksausschussvorsitzender Peter Koschorreck (SPD) bedauert, dass für dieses Jahr kein Geld mehr zur Verfügung gestellt werden kann und die Haushaltsberatung 2012 abgewartet werden soll. Parkscheinautomaten und Schilder kosten etwa 55.000 Euro.

Unterdessen hat Peter Koschorreck die Kritik an der SPD-Bürgerversammlung zur Parkplatzsituation im Bereich Marien-Hospital gekontert. Von Seiten des örtlichen CDU-Vorstandes war der SPD vorgeworfen worden, sich erst engagiert zu haben, nachdem die Stadtverwaltung schon Lösungsvorschläge erarbeitet hatte. Für Koschorreck war es genau der richtige Zeitpunkt: „Wir wollten vor der Bezirksausschusssitzung wissen, was die Anwohner denken und sie über unterschiedliche Möglichkeiten informieren. Auch war es sinnvoll, dass Bernd Koch, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West, Parkplatzangelegenheiten aus Sicht des Krankenhauses darstellen konnte.”

Eine Beschlussvorlage der Verwaltung habe es zu dem Zeitpunkt noch nicht gegeben. „Jedoch haben wir mehrere Gespräche über Konzepte zum Bewohnerparken einschließlich Ortstermin mit den zuständigen Fachleuten geführt, so dass deren Vorstellungen bekannt waren und beeinflusst werden konnten”, sagt Koschorreck.
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